Zumindest im Fernsehen ist Dragonball ein Dauerbrenner, und auch so manche Spieleauskopplung hat die Herzen der Fans schon höher schlagen lassen. Der jüngste Streich heißt Dragon Ball Xenoverse und bringt als reinrassiges Beat’em Up wieder alles mit, was zu Dragonball gehört: Abgedrehte Martial-Arts-Action im Stil von Tekken und Final Fantasy.

Ja, richtig gelesen: Final Fantasy, denn Dagonball Xenoverse führt erstmals Rollenspielelemente ein. Der Spieler darf sein Alter Ego in Dragon Ball Xenoverse nach Belieben gestalten und über ein halbwegs komplexes Charaktersystem hinweg zur Kampfmaschine entwickeln. Gespielt wird wahlweise offline und online, Schauplatz ist die futuristische Metropole TokiToki. Von hier aus werden nicht nur die Hauptmissionen, sondern auch zahlreiche Nebenaufgaben gestartet. Letztere sind dabei mehr als nur Lückenfüller: Wer alle zusätzliche Aufgaben ausspart, hat später kaum eine Chance gegen schwere Gegner.

So etwas wie eine Handlung gibt es in Dragon Ball Xenoverse natürlich auch, wenngleich die abstrusen Geschehnisse um Zeitpolizei und Geschichtsmanipulation mehr verwirren als erklären und eigentlich nur als Vehikel für zünftige Raufereien dienen. Kurz gesagt, hüpft der Spieler durch die Zeit, um dort zu verhindern, dass böse Gesellen dieselbe verändern – alle Argumente werden natürlich mit fliegenden Fäusten ausgetauscht. Die Missionen sind dabei großenteils an die Zeichentrickserie angelehnt und warten mit vertrauten Gesichtern wie Son-Goku auf.

Fans wird es freuen: Die Optik der Fernsehserie wurde optimal eingefangen – neutrale Spieler werden dem eher spartanischen Anime-Stil möglichweise mit etwas mehr Skepsis gegenüberstehen. Leider gilt das auch für die Animationen, die ebenfalls nach Art der Animes etwas ruckelig und hüftsteif ausfallen. Dafür erlaubt der spaßige Mehrspielermodus Gruppengefechte für bis zu sechs Spieler.

Gekloppt wird flächendeckend und praktisch alle Prügelfreunde kommen auf ihre Kosten: Dragon Ball Xenoverse ist nicht nur für die aktuellen Konsolen Xbox One und Playstation 4 erhältlich, sondern auch auf den nicht mehr taufrischen Vorgängermodellen Xbox 360, Playstation 3 erschienen. Etwas überraschend gibt es diesmal auch eine Portierung für den PC.

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