Bis Sacred veröffentlicht werden konnte, hatte das Hack’n’Slash bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. Ende der ’90er Jahre versuchten zuerst Attic, Entwickler der „Nordland-Trilogie“, und später Ikarion Software, ein neues Spiel mit dem Namen „Armalion“ im „Das schwarze Auge“ Universum zu erschaffen. Aufgrund finanzieller Engpässe wurde das Projekt allerdings eingestampft und das, nach inoffiziellen Angaben, zu 70% fertige Spiel und einige Mitarbeiter gingen an Ascaron. Unter dem Namen „Sacred“ wurde das Spiel dann am 27. Februar 2004 veröffentlicht, hatte aber nichts mehr mit dem Pen&Paper Spiel zu tun, sondern orientierte sich eher am Hack’n’Slay Genre-Primus „Diablo 2“.

Wie aus anderen Titeln dieses Genres bekannt, muss der Spieler in Sacred zunächst seine Spielfigur aus sechs verschiedenen Klassen wählen. Darunter sind der Gladiator, die Waldelfe, der Kampfmagier, die Seraphim und der Dunkelelf. Jede der Figuren hat ihre kleine Hintergundgeschichte, die allerdings kaum zum Vorschein kommt. Lediglich die unterschiedlichen Startorte in der Nähe des Dorf Schönblick und viele Kommentare der Charaktere lassen darauf schließen.

Nach der Charaktererschaffung beginnt nun die epische Geschichte von Sacred um den Nekromanten Shaddar, der in einer Beschwörung den Sakkara-Dämon rufen wollte, um mit ihm das Welt von Ancaria zu unterwerfen. Allerdings ging während des Rituals etwas schief und der Dämon kam frei. So öffneten sich die Pforten zur Hölle und viele dämonische Schergen und ihre Anhänger fielen über das Land her.

Auf der Jagd nach dem Dämon muss sich der Spieler genre-typisch durch unzählige Monsterhorden hacken und seinem Charakter aufstufen und durch Ausrüstung verbessern. Eine Besonderheit dabei ist das Skillsystem von Sacred. So kann nicht einfach beim Stufenaufsteig eine neue Fertigkeit gewählt werden, sondern der Spieler muss Runen finden und diese einlesen. Diese Runen sind gewöhnliche Beute, die von allen Gegnern fallen gelassen wird und auch in Truhen zu finden.

Mit dem AddOn „Underworld“ kamen, mit dem Zwerg und der Dämonin, noch zwei Charakterklassen und ein neuer Akt hinzu. Weiterhin erschien eine erweiterte Version des Hauptspiels, deren zusätzlichen Inhalte den Käufern der ersten Version kostenlos als Download zur Verfügung stehen.

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Systemanforderungen

Windows: Windows 98/2000/XP, 800 MHz Prozessor, 2 GB freier Festplattenspeicher, 16 MB Grafikkarte, 4x CD-Laufwerk

Linux: Linux Kernel 2.2.x+, glibc-2.1+, X-Windows (XFree86 3.3.x+), 1,0 GHz x86 CPU, 256 MB RAM, 3,7 GB Festplattenplatz, 1 x DVD ROM, 32 MB OpenGL-Grafikkarte