Mit Total War: Warhammer erscheint zum ersten Mal ein Teil der berühmten Strategie-Reihe im Fantasy-Gewand. Ein Gewand aus edlem Stoff, denn Entwickler Creative Assembly schöpft aus den Tiefen des altehrwürdigen Warhammer-Universums, das seit über 30 Jahren Tabletop-Spieler rund um die Welt begeistert.

Kenner der Tabletop-Vorlage sollen sich in den opulent inszenierten Schlachten sofort heimisch fühlen und viel Bekanntes vorfinden. Das beginnt schon bei den Fraktionen, die mit ihren Stärken und Schwächen aus dem Brettspiel übernommen wurden, und setzt sich fort bei deren Feldherren: Kaiser Karl Franz persönlich führt auf seinem Greifen die Truppen des Imperiums gegen die wilden Ork-Horden seines Feindes Grimgor Ironhide. Der Blackfire-Pass erbebt vom Schlachtenlärm und versinkt in einem Meer aus Blut – Total War: Warhammer inszeniert seine Schlachten noch brachialer, als man es von bisherigen Titeln der Total-War-Reihe kannte.

Wahre Helden sind natürlich unsterblich, deshalb können die Originalfiguren in Total War: Warhammerl auch nicht das Zeitliche segnen, sondern werden immer rechtzeitig vom Feld getragen. Dem realistischen Gepräge der Fantasy-Kriege tut das keinen Abbruch; Creative Assembly spart nicht mit blutigen Details und lässt die vielen verschiedenen Einheiten aufwendig animiert aufeinander einprügeln. Schweres Kriegsgerät, mit dem sich Elite-Goblins verschießen lassen spielt ebenso eine Rolle wie die vielseitig einsetzbare Magie. Letztere sorgt mit einer Eigenheit für strategischen Anspruch: Das zum Zaubern nötige Mana regeneriert nicht nach der Schlacht, sondern muss eingeteilt werden. Erstmals gibt es in einem Total-War-Spiel auch fliegende Einheiten.

Für die Einzelspieler-Kampagne von Total War: Warhammer wird keine eigene Geschichte geschrieben, sondern auf den bestehenden, umfangreichen Lore des Warhammer-Universums zurückgegriffen. Dabei wird der Spieler nicht alle der bekannten Fraktionen wählen dürfen: Die Streitkräfte des Chaos werden von der KI übernommen, ebenso wie einige kleinere Splitterfraktionen. Raum für Entfaltung bleibt trotzdem genug: Neben den vorgefertigten originalen Warhammer-Charakteren dürfen eigene Helden erstellt werden, die durch viele Anpassungsmöglichkeiten eine persönliche Bindung ermöglichen sollen.

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