Einzelspieler

In das Einzelspieler-Genre (auch Singleplayer) fallen sämtliche Spiele, in denen der Spieler alleine spielt und in denen es keine Möglichkeiten gibt, mit oder gegen andere Spieler zu spielen oder in Wettkampf zu treten. Grundsätzlich bieten auch Spiele, bei denen es durchaus möglich ist, mit anderen menschlichen Spielern gemeinsam zu spielen, oft einen Einzelspielermodus an.

Da es im Singleplayer keine Interaktionen mit anderen Menschen gibt, ist es ein wesentliches Merkmal dieses Modus, dass der Spieler durch eine packende Story zum Weiterspielen animiert wird. In Form von Kampagnen oder Missionen tritt der Spieler so in der Regel gegen immer stärker werdende computergesteuerte Gegner an. In manchen Einzelspielermodi (gerade bei Spielen, die auch auf mehrere Spieler ausgelegt sind) wird der Mit- oder Gegenspieler auch durch ein oder mehrere computergesteuerte Figuren oder Gegner simuliert.

In den meisten Einzelspieler-Titeln für PC besteht außerdem die Möglichkeit, jederzeit das Spiel abzuspeichern und bestimmte Situationen beliebig oft zu wiederholen. Besonders in älteren Konsolenspielen kann oftmals nur an bestimmten Speicherpunkten der Spielfortschritt gespeichert werden.

Vielfach wird reinen Einzelspielertiteln ein niedriger Wiederspielwert attestiert, weswegen Entwickler und Publisher vermehrt versuchen vielen Spielen zumindest einen rudimentären Mehrspielermodus aufzupfropfen.

Epochale Spiele, die ihre Spieler über einen sehr aufwendig gemachten Einzelspielermodus über einen langen Zeitraum fesseln und dennoch größtmögliche Handlungsfreiheit simulieren, sind die Vertreter der „The Eldar Scrolls“-Reihe, wie beispielsweise „Morrowind“, „Oblivion“ oder „Skyrim“.

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