Isometrisch

Spiele mit einer isometrischen Perspektive, die oft auch als 2.5 D bezeichnet wird (also zweieinhalbdimensional), versuchen, dreidimensional zu wirken, obwohl sie es streng genommen nicht sind, denn der dreidimensionale Effekt wird lediglich durch einen Trick erzeugt. Oftmals werden Iso-Perspektiven als Begriff für eine ganze Reihe von Darstellungsformen verwendet, die eigentlich keine sind.

Mittels des schrägen Winkels, in dem der Spieler fast wie bei der Vogelperspektive auf das Geschehen blickt, lassen sich alle vermeintlichen dritten Dimensionen in Spielen mit isometrischer Grafik ausschließlich als Attribute der zweidimensionalen Elemente erfassen. Dieser Trick ist besonders hilfreich für Spiele, die aufgrund eines niedrigen Budgets Kosten für eine echte Umsetzung in 3D sparen müssen, oder auch jene Spieler erreichen wollen, die aufgrund schlechterer Hardware keine richtigen 3D-Spiele spielen können.

Die Haupteinsatzgebiete der isometrischen 2,5-dimensionalen Grafik sind meist ältere Strategiespiele, Simulationen und Rollenspiele. Ein sehr bekannter Hersteller, der in den Fortsetzungen seiner klassischen Titel immer noch auf diese Perspektive setzt, ist Blizzard. So setzt man hier auch bei jüngeren Titeln wie „Diablo 3“ auf diese Darstellungsart, um das Spielgefühl der Vorgängerversionen möglichst gut einfangen zu können, wobei es sich der Definition nach, nicht mehr um eine isometrische Darstellung handelt, wie noch in Diablo 2, wo der 2,5 D-Effekt tatsächlich durch zweidimensionale Garten erzeugt wurde.

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