Die Gwent Open Beta, bzw. Gwent Public Beta startet am 24.05.2017 für alle Spieler. Mit von der Partie sind dabei viele Gwent Änderungen, die das Spiel nahezu komplett umkrempeln. Wettereffekte verändern sich völlig, passive Fraktionsfertigkeiten fallen weg, Anführerfertigkeiten bekommen einen neuen Anstrich, es gibt mehr Karten, mehr Premium-Karten, neue Ressourcen und vieles mehr.

Für Gwent Beginner und Rückkehrer ist nun der perfekte Zeitpunkt gekommen, bei Gwent einzusteigen, denn es gibt am 24. Mai 2017 außerdem einen kompletten Neuanfang in Gwent. Alle Spieler starten von Null. Was in der geschlossenen Beta zuvor erspielt wurde, existiert nicht mehr.

Welch besseren Zeitpunkt gäbe es also, einmal zusammenzufassen, was du unbedingt wissen solltest, wenn du in das Kartenspiel von Witcher 3 einsteigst?!

Dieser Guide richtet sich primär an Neulinge in Gwent, aber auch alteingesessene Gwent-Alpha-Hasen dürften noch etwas dazulernen können.

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Kapitel

1. Wipe und Neuanfang

Am 24. Mai 2017 beginnt die Gwent Public Beta und damit ein Neuanfang. Jeder Gwent-Spieler wird auf Null zurückgesetzt (inklusive Erz, Scraps, Fässer die noch nicht geöffnet wurden und Kartensammlung). Lediglich einen kleinen Vorsprung erhalten emsige Closed Beta Spieler, denn für in der geschlossenen Gwent Beta gesammelte Ränge und Level werden zum Open Beta Start kostenlose Kartenfässer verteilt. Wirklich vergleichbar ist das aber nicht mit der Kartensammlung, die viele Spieler am Ende der geschlossenen Beta in Gwent gesammelt hatten.

Gwent Open Beta Download

Wer an der Open Beta teilnehmen möchte, benötigt natürlich keine Anmeldung, sondern downloadet einfach ab dem 24.5.2017 auf playgwent.com/de/ das Spiel Gwent. Es ist über den GOG Galaxy Clienten erreichbar und kostenlos für jeden spielbar.

Gwent ist ab der Open Beta sowohl für PC, als auch für Xbox One und Playstation 4 erhältlich, wie gewohnt überall kostenfrei. Auf den Konsolen benötigst du allerdings wahrscheinlich einen kostenpflichtigen Xbox Live, bzw. PlayStation+ Account, um online spielen zu können. Wenn du dich mehr für die Konsolenversion von Gwent interessierst, findest du am Ende unseres Guides noch mehr Informationen dazu.

Gwent Open Beta Startzeit

Wann genau, also zu welcher Uhrzeit die Open Beta von Gwent starten wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Es ist jedoch zu erwarten, dass Du mit einigen technischen Problemen kämpfen wirst, insbesondere wenn viele Leute gleichzeitig versuchen werden auf die Gwent Open Beta zuzugreifen.

2. Starterdecks sind optimal

Das erste, was neue Spieler oder Rückkehrer aus vergangenen Zeiten in Gwent wahrscheinlich machen wollen, ist auf einschlägigen Seiten nach Gwent Guides zu suchen, um möglichst effektive Decks zu finden. Das verwundert nicht, denn die Basisdecks, die in anderen Kartenspielen angeboten werden, sind häufig zu nichts zu gebrauchen.

Starter Decks für die Gwent Open Beta - So gelingt der Start

Das ist bei Gwent anders. Die Gwent Starterdecks sind sehr tauglich, und bestehen sogar zu 100 % aus sinnvollen Karten. Dazu zählen nicht nur bronzene Karten, sondern auch 4 goldene und 6 silberne Gwent Karten pro Deck. Als Neuling solltest du also einfach nur die Starterdecks benutzen und dich so langsam an das Spiel herantasten, als Rückkehrer benutzt du eben die Starterdecks, um an neue Karten zu kommen und somit an die Decks, die du spielen möchtest. Ein weiterer Grund, warum du nicht nach Decks und Guides im Internet suchen solltest beim Start der Gwent Open Beta, findet sich in Punkt 3 dieses Guides.

3. Starterdecks nicht für andere Decks zerstören

Wie bereits erwähnt, sind die Starterdecks in Gwent sehr stark und für den Anfang perfekt geeignet. Nun gibt es jedoch viele Spieler, die dazu neigen, das Optimale heraus zu holen. Das geht teilweise soweit, dass sie planen, die Starterdecks in Gwent bis auf eines zu zerstören, um mit den daraus gewonnenen Scraps das eine überbleibende Deck zu perfektionieren. Das ist keine gute Idee.

Gwent Starterdecks millen? Besser nicht

Die Starterdecks in Gwent zu "disenchanten", wie es manchmal heißt, also in Scraps zu verwandeln, ist eine schlechte Idee, denn du weißt nicht, welches Deck gut sein wird. Auch am Anfang der geschlossenen Beta haben viele Spieler diesen Schritt gewagt und selbst bei schlechten Starterdecks bereut, diese alle zerstört zu haben. Es hat sich schlichtweg nicht gelohnt. Bei starken Decks, wie sie nun am Anfang der Open Beta in Gwent zu erwarten sein werden, wird es sich noch viel weniger lohnen. Halte dir alle Optionen offen, denn du weißt nie, in welche Richtung die Fraktionen im Rahmen der Open Gwent Beta noch gehen werden.

 

4. Bisherige Guides veraltet

Mit Start der Open Beta von Gwent am 24. Mai 2017 ändert sich so gut wie alles bei Gwent. Es ändert sich sogar so viel, dass jegliche Gwent Guides aus der Vergangenheit wahrscheinlich nichts mehr wert sind. Selbst wenn sich diese Guides auf Gwent Karten beziehen, die sich nicht so grundlegend geändert haben, so betreffen sie zumindest nicht mehr eine Meta, auf die sie sich beziehen könnten. Vergesst alle Wetterdecks, denn Wetter funktioniert jetzt völlig anders. Vergesst alle Monster Consume Decks, denn Schlüsselkarten wie Kayran haben nun auch eine ganz neue Funktionsweise in Gwent. Sinnvoll ist es also, erst einmal ein paar Tage selbst auszuprobieren, welche Kombinationen fruchten, bevor du dich im Internet nach bestehenden Decks umschaust. Diese neuen Decks sollten dann aber auch auf dem Stand der Open Beta sein.

 

5. Challenges perfekt für den Start

Ab der Open Beta von Gwent wird es in Gwent auch Challenges geben, zu Deutsch Herausforderungen. Dabei handelt es sich um den einzigen PvE („Player versus Environment“) Inhalt in Gwent (bislang) und um die überarbeiteten Tutorials. In Herausforderungen, die bis zu 5 Stunden Spielspaß liefern sollen, kämpfst du gegen die künstliche Intelligenz und lernst so das neue Spiel kennen, ohne auf andere Spieler zu treffen. Dies gilt sowohl für Neuanfänger, als auch Rückkehrer in Gwent. Auch Rückkehrer müssen sich erst einmal mit den vielen neuen Schlüsselwörtern, die beispielsweise eingeführt worden sind, vertraut machen. Wer sich also erst einmal fragt, wie man das Spiel am besten spielt, und was es zu beachten gibt, der spielt erst einmal die Challenges.

Gwent Challenges: Anführer-Karten freischalten

Kleines Schmankerl bei den Gwent Challenges zusätzlich: im Rahmen dieser Herausforderungen in Gwent spielst du die Anführer Karten aller verschiedener Fraktionen frei. Du besserst also deinen Kartenpool zusätzlich auf und sorgst für weitere Abwechslung in deiner Gwent Kartensammlung. Die Anführer Karten erhälst du nur über die Challenges in Gwent und auf keinem anderen Wege.

Das ist übrigens auch der Grund, warum es nichts bringt alte Gwent Guides zu lesen, die zum Beispiel das Spiel erklären. So etwas lernst du über die Challenges automatisch, da dürften veraltete Guides, die die vielen neuen Spielprinzipien ab der Open Beta von Gwent nicht berücksichtigen, eher noch hinderlich sein.

6. Die Seltenheit und Farbe von Karten vereinfacht

Ab der Open Beta von Gwent wird es mit der Seltenheit von Karten in Gwent recht einfach sein: alle silbernen Karten sind epischer Seltenheit und alle goldenen Karten sind legendär. Das war nicht immer so. Insbesondere in alten Gwent Guides wirst Du sicherlich einige Hinweise darauf finden, dass auch goldene Karten gab, die episch waren (und damit 200 Scraps Kosten und häufiger als legendäre Karten war) und silberne Karten gab, die legendär waren, auf und damit 800 Scraps kosteten).

Gwent Seltenheiten vereinfacht

Das hat man nunmehr vereinfacht. Auf der Karte rechts sieht man an dem Kästchen in der unteren rechten Ecke zum Beispiel, dass es sich bei der Gwent Karte Ocvist um eine silberne Karte handelt. Vorher indizierte das Kästchen in Gwent die Seltenheit (also ob episch, legendär, usw.), das ist nun nicht mehr nötig.

Warum Seltenheit und Kartenfarbe in Gwent unterschiedlich waren

Eine kleine Erklärung, wozu der Unterschied zwischen bronzenen, silbernen und goldenen Karten überhaupt besteht: ein Deck muss minimal 25, maximal 40 Karten beinhalten. Es darf jedoch maximal 6 silberne Karten und 4 goldene Gwent Karten beinhalten. Das soll verhindern, dass Spieler mit 25 goldenen Karten einen extremen Vorteil gegenüber allen anderen Spielern haben. Ein Vorgehen gegen das "Pay to Win"-Prinzip in Gwent. Selbst Anfänger haben mit ihrer Kartensammlung dadurch keine Nachteile.

7. Fässer, Erz und Scraps effektiv erspielen

Eines möchte ich vorab erwähnen: Du musst kein Geld bei Gwent investieren. Die Geschwindigkeit, mit der Du Deine Kartensammlung vervollständigen wirst und auch konkurrenzfähig werden wirst und bleibst, ist deutlich höher als in anderen vergleichbaren Spielen.

Wie in jedem Spiel so gibt es aber auch in Gwent Möglichkeiten, möglichst effektiv zu spielen, also mit möglichst wenig Zeiteinsatz möglichst viele Ressourcen abzuräumen. Dazu hier ein paar Tipps.

Gwent: Mit Dailies effektiv Fässer farmen

Wie du bereits wissen dürftest, besteht in Gwent ein Spiel aus 3 Runden. Wer 2 davon gewinnt, gewinnt das gesamte Spiel. Die Anzahl der gewonnenen Runden ist aber maßgeblich für die sogenannten Dailies, also Belohnungen, die jeden Tag zurückgesetzt werden. Gewinnst du beispielsweise 6 Runden (zum Beispiel indem du 3 Spiele gewinnst), erhälst du 100 Erz. Ein Kartenfass mit 5 Gwent Karten kostet genau 100 Erz.

Wer also ganz wenig Zeit am Tag hat, sollte zumindest diese 6 Runden spielen, um sich zumindest sein Fass pro Tag abzuholen. Nach diesen 6 Runden musst du wiederum 12 Runden gewinnen, bis du die nächste große Belohnung bekommst: 75 Erz. Nach weiteren 24 gewonnenen Runden erhälst du 50 Erz und so weiter. Somit wird deutlich: wer wenig Zeit hat, bekommt zumindest ein Kartenfass pro Tag, wer etwas mehr Zeit hat, sollte sich auch die nächsten 12 Runden schnappen und hat dann fast sein zweites Kartenfass in Gwent zusammen.

Gwent: Zusätzliches Erz, Staub, Scraps und Karten zwischendurch

Alle 2 gewonnene Runden erhälst Du in Gwent 15 Erz, 15 Scraps, 15 Meteoritenstaub (mehr dazu in Punkt 7 dieses Guides) oder eine zufällige Gwentkarte zusätzlich zu den oben genannten Dailies.

Gwent "GG" (Good Game): Noch mehr Erz, Staub und Scraps

Und als wäre alles bisher gesagt noch nicht genug, erhältst du außerdem nach jedem Spiel, wenn der Gegner dir ein "Good Game"  in Gwent schickt, 5 Erz, Scraps oder Meteoritenstaub dazu. In der geschlossenen Beta von Gwent hat sich eingebürgert ein Good Game immer zu schicken, sodass du dich darauf fast schon verlassen kannst. Vergiss aber nicht dem Gegner auch eines zu schicken, vorausgesetzt er verhöhnt dich nicht!

Alle Gwent Belohnungen in der Übersicht

Wer die Übersicht verloren hat darüber, welche und wieviele Belohnungen es in Gwent für das Spielen gibt, der schaut doch am besten nach dem Start der Gwent Open Beta in den Reiter "Belohnungen" im Gwent Menü. Dort findet man alle Informationen und kann für sich entscheiden, wieviele Gwent Spiele man täglich oder wöchentlich spielt, um welche Belohnungen zu holen.

8. Meteoritenstaub und Premiums

Meteoritenstaub ist in Gwent eine neue Ressource. Damit kannst Du aus normalen Karten Premium Versionen "transmutieren". Jede Karte in Gwent hat eine animierte Version, die Premium Version genannt wird. Der einzige Unterschied zu den normalen Versionen der jeweiligen Karte besteht darin, dass sie verdammt gut aussieht.

Warum es Meteoritenstaub in Gwent gibt

Damit Du nicht kostbares Erz oder Scraps zur Herstellung von "lediglich" schöner aussehenden Karten opfern musst, hat sich der Entwickler von Gwent, CD Project Red, überlegt, eine zusätzliche Ressource in Gwent einzuführen und so kommt der Meteoritenstaub ins Spiel. Am Anfang des Spiels brauchst Du ihn also noch nicht beachten, Du wirst früh genug in die Verlegenheit kommen, normale Karten zu Premiumversionen dieser Karten aufwerten zu wollen.

 

9. Gwent auf XBox1, PS4, Cross Play und verlinkte Accounts

Gwent wird neben dem PC auch auf Xbox-ONE und Playstation 4 verfügbar sein. Alle Versionen werden am 24.5.2017 gleichzeitig veröffentlicht.

Gwent XBox One PS4: Verlinkte Accounts?

Bislang ist noch nicht abschließend geklärt, ob ein Account auf Playstation 4 und auf PC miteinander verbunden wäre, also ob Du auf der Playstation 4 auf Deiner Kartensammlung vom PC zugreifen können wirst. Wahrscheinlich wird das nicht der Fall sein, denn das würde voraussetzen, dass der Playstation 4 Klient auf die Speicherdaten im GOG Galaxy Klienten zugreifen kann, und letzterer auf die Daten im Playstation Network.

Gwent: "Cross Play" zwischen XBox One, PS4 und PC

Was aber möglich sein wird, ist sogenanntes „Cross Play“. Das bedeutet, dass Spieler auf der Playstation, mit PC Spielern spielen können und die Freundesliste auch PC Spieler beinhalten kann. Das ist dann natürlich auch zwischen Xbox-Spielern und PC-Spielern möglich. Ob „Crossplay“ auch zwischen Xbox-Spielern und Playstation 4 Spielern möglich sein wird, ist derzeit nicht bekannt, wird aber sicherlich im Rahmen der nächsten Tage veröffentlicht werden.

10. Noch Fragen? Was hältst du davon?

Wenn du noch fragen hast, stell sie doch einfach im Rahmen der Kommentare hier! 

Wie findest du die Änderungen, die Gwent in der Open Beta erhalten wird?

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