Wertvolle Tipps und Tricks zu Gwent, dem Witcher Kartenspiel gibt es in diesem Guide. Du findest hier Tipps zum Deckbau in Gwent, zur Wahl der passenden Karten für deine Fraktion und noch viele weitere wertvolle Hinweise, die dir beim Farmen nach Erz, Scraps und Meteoritenstaub in Gwent helfen.

Dies ist ein Guide aus unserer Gwent Guide Übersicht.

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Kapitel

1. Ressourcen

Alle Belohnungen sind in Gwent selbst einsehbar

In Gwent gibt es verschiedenste Belohnungen. Du erhältst Belohnungen für gewonnene Runden, erhältst Belohnungen für das Erreichen von Level, kannst Ränge erreichen und Saison Belohnungen in Gwent ergattern.

Wer sich nun denkt, wie soll man um alles in der Welt die Übersicht über diese Belohnungen behalten? Das ist gar nicht so schwer, denn die Belohnungen sind in Gwent selbst aufgelistet. Begib dich einfach in das Spiel und navigiere dort auf Optionen. Neben den Einstellungen zum Spiel wirst du dann einen Reiter "Belohnung" finden, wo du exakt einsehen kannst, was du erhältst wenn du Gwent spielst.

Erz aus Herausforderungen in Gwent

Wer das erste Mal in Gwent reinschaut, wird unweigerlich über das Tutorial stolpern. Danach solltest du aber nicht sofort in den Mehrspielermodus wechseln, sondern die kompletten Herausforderungen im Einzelspielermodus absolvieren. Der Grund: du erhältst Fässer, Scraps und eine Menge Erz in Gwent, wenn du alle Herausforderungen absolvierst. Abgesehen davon erhältst du auch noch alle Anführer Karten von Gwent quasi kostenfrei, wenn du die Herausforderungen alle erfolgreich abschließt.

Effektiv in Gwent farmen

Wenn du in Gwent nur begrenzt Zeit am Tag hast, stellst du dir wahrscheinlich relativ schnell die Frage, wie viel du Farmen solltest jeden Tag. Natürlich sollte Gwent auch Spaß machen, aber es spricht ja nichts dagegen den Spaß mit Effizienz zu verbinden.

Ein Nutzer von Reddit hat nun herausgearbeitet, dass man bei einem Zeitaufwand von 45 Minuten pro Tag nach 30 Tagen etwa 1400 Scraps, 38 Fässer, 2 goldene Karten und 7 silberne Karten erspielt haben wird. Das entspricht einem Wert von ca 1,7 Fässern pro Stunde Spielzeit.

Bei einem Zeitaufwand von 135 Minuten pro Tag hat man nach 30 Tagen 3500 Scraps, 78 Fässer, 4 goldene Karten und 15 silberne Karten erspielt, was einem Wert von ca 1,2 Fässern pro Stunde Spielzeit entspricht.

Die Werte beziehen sich hierbei auf eine 50 % Gewinnquote, wenn du mehr gewinnst, dürftest du es auch schneller schaffen. Extrem effizient sind also die 30 bis 45 Minuten pro Tag, wenn man aber die 120 bis 135 Minuten pro Tag investieren kann, wird das auch honoriert.

Danach lässt die Effizienz übrigens drastisch nach, denn will man bis zu 300 Minuten investieren pro Tag, geht man zwar mit 6100 Scraps, 116 Fässern, 7 goldenen Karten und 23 silbernen Karten nach 30 Tagen nach Hause, hat aber nur ca. 0,75 Fässer pro Stunde Spielzeit gefarmt. Die Effizienz lässt deswegen nach, weil man nach 6 gewonnenen Runden am Tag bereits 100 Erz erhält und danach die Belohnungen schrittweise abnehmen.

"Good Game" sollte man sich nicht verscherzen

"Good Game" ist ein kleiner Button, der am Ende eines Gwent Spiels von beiden Spielern jeweils gedrückt werden kann. Wenn ein Spieler sich entschließt, das zu tun, erhält der andere Spieler 5 Erz, Scraps oder Meteoritenstaub.

Achte darauf, dir es mit dem anderen Spieler nicht zu verschmerzen. Insbesondere wenn du andere Spieler provozierst, neigen diese schnell dazu, eben kein "Gutes Spiel" in Gwent zu senden. Auf die Dauer gebt ihr damit viel Erz, Scraps und Meteoritenstaub verloren.

Provozierende Handlungen sind beispielsweise, wenn du die Runde ohne Grund weiterspielst, obwohl der Gegner in Runde 3 längst gepasst hat und du längst gewinnen würdest. Ein anderer beliebter Grund, den Gegner zu hassen, ist das sogenannte BM, "Bad Manners" (schlechte Manieren). Das bedeutet, dass du einfach vermeiden solltest, den verlierenden Gegner mit Emotes vollzutexten.

Fässer und Erz ansammeln sinnlos

Viele Spieler fragen immer wieder, ob sie Fässer, Erz und Scraps in Gwent ansammeln sollen, da sie im späteren Spielverlauf möglicherweise mehr wert sein könnten.

Was Fässer und Erz angeht, kann direkt davon abgeraten werden. Gwent zieht seinen Spielspaß maßgeblich daraus, dass man neue Karten erhält und mit diesen neue Decks baut, mit denen man wiederum mehr Spaß hat. Außerdem sorgen neue Decks dafür, dass man schneller an neue Karten kommt. Mit schlechten Decks gewinnt man auch seltener, das solltest du nie vergessen. Daher ist immer zu raten, Erz sofort auszugeben und Fässer sofort zu öffnen.

Was die Scraps angeht, kann das nicht so leicht gesagt werden. So ist es sicherlich sinnvoll, erst einmal ein paar Level zu warten mit dem Herstellen von Karten, weil man einfach am Anfang noch gar nicht weiß, welche Karten man braucht. Das hängt auch maßgeblich davon ab, welches Deck und welche Fraktion man spielen möchte. Um Level 8 bis 10 herum weiß man in etwa, welche Gwent Fraktion einem liegt.

Aufgeben in Gwent (Forfeiting)

Eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt wird ist: habe ich einen Nachteil davon, wenn der Gegner kurz vor Spielende aufgibt? Habe ich einen Nachteil davon, wenn ich selbst aufgebe, anstatt einfach zu passen und dem Gegner damit den Sieg zu geben?

Nein, ob du passt oder das Spiel einfach verlässt, hat keinen Einfluss, weder auf deine Levelerfahrung, noch auf deine Rangpunkte. Auch auf diese Werte vom Gegner hat dies keinen Einfluss. Für einen Sieg erhälst du 50 Erfahrungspunkte, zusätzlich bis zu 200 Punkte je nachdem, wie lang das Match gedauert hat, wie viele Karten ausgespielt wurden und Ähnliches. So kann es also sinnvoll sein, anstatt das Spiel aufzugeben, deine restlichen Karten einfach noch runter zu spielen. Dann erhälst du nämlich auch einfach mehr Erfahrung.

Die Rangpunkte in der Rangliste bestimmen sich allerdings komplett danach, in welchem Verhältnis du zu deinem Gegner stehst. Ob aufgegeben wurde oder zu Ende gespielt wurde, hat auf die erlangten Rangpunkte am Ende des Spiels keinen Einfluss. Wenn du also auf Erfahrungspunkte keinen so großen Wert legst, lohnt es sich definitiv einfach am Ende des Spiels aufzugeben, da du damit die Prozedur beschleunigt.

 

2. Deckbau

Die Gwent Meta auskontern

Gwent basiert extrem auf Synergien zwischen Karten. Im Gegensatz zu anderen Kartenspielen wird man in Gwent auch selten Karten finden, die allein aufgrund ihres puren "Body" (also ihrer Grundstärke ohne Fähigkeiten) in jedem Deck zu finden sein werden. Wenn sich Karten wiederholen, dann nur, weil die Meta perfekt dafür geeignet ist.

Was ich damit sagen möchte ist: sobald du dich über eine Karte aufregst, mach dir Gedanken über den möglichen Konter. Jede Karte in Gwent hat einen perfekten Konter. Wenn sie keinen perfekten Konter hat, dann wird CD Project RED im Rahmen von Patches dafür sorgen, dass diese Karte abgeschwächt werden wird.

Es fällt immer wieder auf, dass Leute sich beispielsweise über die Wetterkarte Ragh Nar Roog aufregen. Dabei vergessen viele, dass man sie perfekt auskontern kann. Nicht nur mit Blauer Himmel von Tagesanbruch, sondern auch indem man anders spielt. Wenn man beispielsweise alle Einheiten in einer Reihe aufstellt, und direkt nach dem Ausspielen von Ragh Nar Roog Tagesanbruch einsetzt, teilt die goldene Wetterkarte nur 3 Schaden aus. Das ist für eine goldene Karte extrem erbärmlich, und dennoch regen sich sehr sehr viele Spieler darüber auf. Warum? Weil sie sich keine Gedanken über einen Konter gegen diese Karte machen. Diese Spieler spielen weiterhin alle ihre Einheiten verstreut auf allen Reihen und haben keinen Tagesanbruch parat. 

Ein anderes Beispiel ist Tibor Eggebracht. Eine Karte, die am Ende des Spiels 15 Stärke verleiht (zusätzlich zur 10 Stärke Einheit) und im Gegenzug dafür den Gegner eine bronzene Karte ziehen lässt. Auch hier gehen die Spieler schnell auf die Barrikaden. Es gibt dennoch den perfekten Konter: Dimeritiumbombe. Sie setzt Tibor auf 10 Stärke zurück. Eine goldene Karte mit 10 Stärke, die den Gegner eine Karte ziehen lässt ist ebenfalls erbärmlich.

Wenn dich also eine Karte stört, denk über den Konter nach und bau ihn in dein Deck.

Nicht mehr als 25 Karten im Gwent Deck spielen

Versuche nicht mehr als 25 Karten in deinem Deck zu spielen. 25 ist die Mindestanzahl, 40 ist ihm Maximalanzahl an Karten in einem Gwent Deck. Der Grund dafür, dass man maximal 25 Karten spielen sollte, ist, dass du die Chance, bestimmte Karten zu ziehen, am höchsten hältst, wenn du nur 25 Karten im Deck hast. Je mehr Karten du im Deck hast, desto unwahrscheinlicher ist es, dass du Karten ziehst, auf die du besonders angewiesen bist. Die stärksten Karten in einem Deck sind die goldenen und silbernen Karten, von denen du allerdings nur 10 insgesamt im Deck haben kannst. Wenn du nun neben den 10 Karten noch 30 bronzene Karten im Deck hast, wird es schon sehr schwer diese silbernen und bronzenen Karten zu ziehen.

Ein Deck mit 40 Karten macht nur dann Sinn, wenn die Meta geprägt ist von Decks, die dir alle Karten aus dem Deck ziehen, um folglich mit Karten wie Avallac'h allein Karten ziehen zu können. Ein Beispiel hierfür wäre das Nilfgaard - Millfgaard - Deck. Solange solche Decks aber nicht die Meta dominieren, lasse die Finger von 40-Karten-Decks.

Decks Bauen: Kartencombos in Gwent

Achte darauf, dass du Kartenkombinationen hast in deinem Deck. Dieser Tipp mag bescheuert klingen, aber viele machen den Fehler, ihre Karten nicht perfekt aufeinander abzustimmen. Manche Karten widersprechen sich auch. Wenn du ein Deck erstellt hast, frag dich bei jeder einzelnen Karte, wie sie mit jeder einzelnen anderen Karte harmoniert. Je mehr Synergien du dabei feststellst, desto besser ist das Deck in Gwent letztendlich.

Bronze-Karten sind der Kern des Gwent-Decks, Silber und Gold verbessern die Synergien nur

Bei einem Deck, welches aus 25 Karten besteht, sind 15 Karten Bronze. Das ist der größte Teil deines Decks. Sie müssen also auch deine Strategie tragen, während silberne Karten und goldene Karten in Gwent diese Strategie nur unterstützen. Sie verbessern die Synergien zwischen den bronzenen Karten, in den seltensten Fällen tragen sie aber das Deck allein. Mach dir das bewusst, insbesondere wenn du dir überlegst welche Karten du herstellen musst. Meistens ist es deutlich sinnvoller erst einmal die bronzenen Karten zu sammeln, sich dann an die silbernen Karten heran zu wagen und ganz zum Schluss erst goldene Karten herzustellen für das Gwent Deck, was du spielen möchtest.

Eine "Win" Card fürs Ende zu haben ist sinnvoll (Gruftweib, Späher, etc.)

Es ist sinnvoll, eine oder mehrere Karten in Gwent in deinem Deck vorrätig zu haben, die das Spiel in Runde 3 besonders zu deinen Gunsten verändern können. Beispiele für solche Karten sind Späher von Nilfgaard und das Gruftweib in Monsterverzehrdecks. Auch Tibor Eggebrecht ist eine solche Karte. Solche "Finisher" werden deine Gewinnschance in Spielen von Gwent deutlich erhöhen.

Nutze Karten, die die Chance, bestimmte Karten in Gwent zu ziehen, erhöhen (Alzurs Doppelspiel, etc.)

Nutze Karten, die die Chance auf bestimmte andere essenzielle Karten deutlich erhöhen. Es gibt Decks in Gwent, die sind auf einzelne andere Karten extrem angewiesen. Ein Beispiel hierfür wäre des Nördliche Königreiche Haudegen Jägerdeck. Dieses Deck basiert darauf, dass es Haudegenjäger ausspielt, die sich gegenseitig verstärken und man sie dann in Runde 3 oder Runde 2 erneut ausspielt. Problem ist: um die Haudegenjäger vom Friedhof wieder in das Deck zu bekommen, braucht man die silberne Karte Nenneke.

Hier kommt dann mein Tipp ins Spiel. Karten wie Alzurs Doppelspiel erlauben hier, die Chance, Nenneke zu ziehen, zu verdoppeln. Hat man noch eine dritte Karte, mit welcher man nach einer bestimmten Karte im Deck angeln kann, erhöhen sich die Chancen nochmals. Mach dir dies zu Nutze, wenn du unbedingt auf bestimmte Karten in deinem Deck, und sei es als Finisher, angewiesen bist.

3. Gameplay

Einen Kartenzug zurücknehmen in Gwent unmöglich

Wenn du Einheiten auf dem Schlachtfeld platziert hast, die eine weitere Fähigkeit auslösen, kannst du das Platzieren nicht mehr rückgängig machen. Aus anderen Kartenspielen sind manche Spieler gewohnt, dass sie dann mit einem einfachen Rechtsklick die Aktion rückgängig machen können, und eine neue Einheit aus der Hand auswählen können. Bei Gwent ist das nicht möglich. Lediglich wenn die Aktion von der Hand selbst geschieht, kann man das Anvisieren wieder abbrechen.

Daraus folgt: denke nach, bevor du eine Handlung in Gwent vollführst, damit du dich nicht ärgerst.

Bluffen in Gwent

Bluffen ist in Gwent extrem wichtig. Insbesondere in der Runde 2, wo man den Gegner häufig ausbluten lässt, wird das wichtig.

Wer kennt das nicht? Du liegst zurück in Runde 2, beide Spieler haben jeweils 7 Karten auf der Hand. Du führst die Runde mit 50 Punkten an, kannst aber nicht passen, weil du befürchten musst, dass der Gegner mit seinen 7 Karten dein Punktekonto problemlos aufholen wird. Der andere Spieler wird jetzt viel dafür tun zu bluffen, damit du auch wirklich denkst, dass er den Abstand zu dir nicht mehr einholen kann. Er spielt beispielsweise eine sehr schwache Karte mit 5 stärke, vielleicht sogar einen Spion auf deiner Seite, der ihm eine neue Karte zieht aber deine Seite nochmals um 11 verstärkt. Durch solche Aktionen kannst du den Gegner verunsichern und zu sehr ungünstigen Handlungen treiben.

Ein anderes Beispiel für das Bluffen in Gwent wäre, dass du mit einem Geralt: Igni oder Verbrennen beim Gegner rechnest. Du spielst also eine Karte aus, die in etwa 14 stärke erreicht, in der Hoffnung, der Gegner werde sein Verbrennen oder Geralt: Igni an dieser Karte "verschwenden". In Wirklichkeit hast du aber eine Einheit mit 30 Stärke in der Hinterhand, bei der du eben nicht möchtest, dass der Gegner sie abräumt.

Und ein drittes Beispiel, weil mir dies zuletzt passiert ist. Ich spielte Skellige in Gwent und hatte einen Wächter, einen wilden Bären und eine Freya-Priesterin auf der Hand. Ich spielte den wilden Bären und duplizierte die Priesterin, in der Hoffnung, der Gegner werde die Freya-Priesterin sofort spielen. Das tat er auch, nicht daran denkend, dass sie sofort vom wilden Bären abgeräumt werden wird. Ich habe geblufft und dem Gegner das Gefühl gegeben, ihm aus Versehen eine gute Karte gegeben zu haben. Überschwinglich beachtete er den wilden Bären, den ich zuvor gespielt hatte, dann gar nicht mehr.

Nutze aus, dass der Gegner ein Mensch ist und auch emotional denkt.

Die Reihen in Gwent ausnutzen, Wetter umgehen, Igni umgehen, usw.

Die Reihen in Gwent auf dem Schlachtfeld sind nicht nur zur Zierde da. Nutze sie aus und versuche zu antizipieren, wie du sie ausnutzen solltest. Es hängt auch immer von der aktuellen Meta ab, was du erwarten kannst. Spielen die Gegner häufiger Geralt: Igni, dann solltest du versuchen alle Reihen auszunutzen. Spielen die Gegner viel goldene Wettereffekte, reihe deine Einheiten lieber in einer Reihe auf.

Niemals in Gwent aufgeben

Gib niemals auf in Gwent, auch wenn eine Hand noch so schlecht sein mag. Ich habe schon Szenen erlebt, in denen ich in den letzten 2 Karten ca. 8 Stärke gesammelt hatte. Hier hatte ich nicht mehr mit einem Sieg gerechnet, aber der Gegner hatte nur 5 stärke mit seinen letzten 2 Karten oder hing plötzlich auf zwei Sonderkarten fest, die gar nichts bewirkten. Bei Gwent kann alles passieren, und der Gegner kann gleiche oder noch größere Fehler als du gemacht haben, also gib nicht auf und passe nicht voreilig, sondern kämpfe bis zum Schluss.

Kartenvorteil in Gwent ist alles / vieles

Kartenvorteil ist in Gwent immens wichtig. Das liegt hauptsächlich daran, dass man mit einem Kartenvorteil nicht nur mehr Karten mit Punkten spielen kann, sondern einfach auch die letzten Karten. Wenn der Gegner nicht mehr auf deine Karten reagieren kann, ist es ein großer Vorteil, oder andersherum: wenn du auf die letzte Karte des Gegners nicht adäquat reagieren kannst, ist es ihm ein großer Vorteil. Unterschätze also nie die Macht von Kartenvorteil und baue Karten wie Ciri oder Ocvist in dein Deck ein.

Gwent-Tracker als kleines Hilfsmittel

Ein sehr kontroverses Thema in allen Kartenspielen ist 3rd Party Software. Bei Hearthstone heißt es "Decktracker", bei Gwent eben Gwent Tracker. Dabei handelt es sich um ein kleines Programm, das du installierst und das dir diverse Zusatzinformationen gibt, während du gegen andere Gwent Spieler spielst. Auch außerhalb von Spielen werden Informationen angezeigt, wie zum Beispiel die noch benötigte Erfahrung bis zum nächsten Level. Die wichtigste Funktion aber ist, dass dir Gwent Tracker anzeigt, welche Karten du noch in deinem Deck hast und welche nicht mehr. Auch zeigt er dir die vom Gegner ausgespielten Karten an und welche Karten gebannt wurden. Karten im Friedhof muss er dir natürlich nicht anzeigen, diese kannst du jederzeit selbst einsehen.

Gwent Tracker ist nicht verboten und man kann für die Nutzung dieser Software nicht gebannt werden. Das hat CD Project RED im Rahmen eines Reddit Posts bekannt gegeben. Dennoch erfolgt die Nutzung auf eigene Gefahr und ist höchst umstritten. Viele Spieler bezeichnen es als Cheaten, die Befürworter argumentieren aber damit, dass man die Informationen, die der Gwent Tracker liefert, jederzeit selbst mit Zettel und Stift aufschreiben könnte und sich das einfach nur erspart.

Der Gwent Tracker kann hier gedownloadet werden: www.gwent-tracker.com

 

4. Technische Tipps

Gwent auf deutsche Sprache umstellen

Komischerweise wissen viele Spieler nicht, dass sie Gwent auch auf Deutsch umstellen können. Das musst du aber im GOG Clienten machen. Dort gehst du bei dem Spiel Gwent einfach auf "Mehr" und dort auf "Einstellungen". Stelle dort die Sprache um auf "Deutsch". Auch in den Einstellungen im Gwent Spiel selbst kannst du die Sprache für Text und Audio dann auf Deutsch umstellen.

Open Beta Wipe in Gwent - Kegs jetzt kaufen?

Wer sich jetzt noch fragt, was mit seinen aktuellen Karten, Fässern, Erz und co im Laufe der Gwent Beta noch passieren wird: Nichts. Es wird keinen Wipe mehr geben, alles was du ab jetzt in Gwent erreichst, wird nicht mehr zurückgesetzt werden. Das ist zumindest der aktuelle Stand der Dinge und CD Project RED hat auch mehrfach angedeutet, dass es dabei bleiben wird. Du kannst jetzt also ganz beruhigt Gwent Fässer im Gwent Shop kaufen ohne schlechtes Gewissen zu haben. Abgesehen davon würden die Fässer ohnehin wieder zurückerstattet werden, wenn sie mit Echtgeld gekauft worden sind und es einen Wipe geben würde.

Den Gegner in Gwent (dauerhaft) stumm schalten

Wer die Emotes von Gegnern im Spiel nicht leiden kann, insbesondere wenn sie verhöhnenden Charakter am Ende eines verlorenen Spiels darstellen, der kann diese jederzeit mit einem Klick auf den Avatar des Gegners stumm schalten.

Wem das aber zu lästig ist, diese Bemerkungen des Gegners in Gwent jedes Mal manuell ausschalten zu müssen, der kann sie auch in den Gwent Einstellungen automatisch ausschalten.

 

5. Karten und Kartensammlung

Premiumkarten in Gwent

Premiumkarten in Gwent sind schlichtweg die animierten Karten. Jede Karte hat in Gwent eine animierte Version, die lediglich kosmetisch besser aussieht, ansonsten keinerlei weitere Vorteile gegenüber normalen Karten hat. Premiumkarten kann man aus Fässern erhalten, man kann sie aber auch zu erhöhten Scrappreisen herstellen. Mit Meteoritenstaub kann man normale Karten zu den jeweiligen animierten Premium Versionen dieser Karten aufwerten, wobei dabei die normale Karte zerstört wird.

Alle 10 Level eine Goldkarte in Gwent

Erreicht man Level 20 in Gwent, erhält man eine zufällige goldene Karte (bei Level 10 noch nicht). Dabei kann es sich um sämtliche goldene Karten im Spiel handeln, also auch die, die man bereits in seiner Kartensammlung hat. Alle weiteren 10 Level erhält man dann wiederum eine weitere legendäre Karte aus Gwent. Die einzige Ausnahme ist Level 40, wo man stattdessen 200 Meteoritenstaub erhält. 

Früher in der Closed Beta von Gwent gab es mit Level 20 eine bestimmte legendäre Karte, was jedoch jetzt nicht mehr so ist.

Gwent Anführer aus Herausforderungen

Wer alle Anführer Karten haben möchte, sollte einfach nur die Herausforderungen im Einzelspielermodus von Gwent abschließen. Dort erhält man nämlich die 2 Anführer Karten, die jede Fraktion neben der Starterfraktion noch zu vergeben hat, völlig kostenlos, einfach nur für das abschließen der Herausforderungen.

Transmutation in Gwent zerstört die alte Karte

Mit Transmutation ist in Gwent gemeint, dass man mit Meteoritenstaub eine nicht animierte Karte zu einer animierten Karte ("Premiumkarte") aufwertet. Wichtig ist zu wissen, dass in diesem Zusammenhang die alte nicht animierte Karte zerstört wird. Das Aufwerten durch Meteoritenstaub lohnt sich also nicht für diejenigen, die alle Karten sammeln wollen, einschließlich animierter und nicht animierter Versionen.

Keine fixen kostenlosen Gwent Karten

In der Closed Beta von Gwent gab es mit Level 20 und Level 18 feststehende goldene Karten, die man in Gwent erhielt (Ciri und Ablenkungsmanöver). Folglich waren natürlich diese Spieler sehr sauer, die davon nichts wussten und eben diese Karten zuvor schon mit teuer erfarmten Scraps selbst hergestellt haben.

Seit der Open Beta von Gwent gibt es das nicht mehr. Es gibt zwar ab Level 20 gelegentlich legendäre Karten, die sind aber zufällig. Da vorher nicht gesagt werden kann, welche goldene Karte (= legendäre Karte) man erhalten wird, brauch man auch nicht auf irgendwelche Pläne, goldene Karten herzustellen, Rücksicht nehmen. Einzig wenn du kurz vor Level 20 oder Level 30 stehst, solltest du vielleicht noch abwarten eine goldene Karte herzustellen. Vielleicht bekommst du ja mit Abschluss der Levelgrenze genau die goldene Karte, die du dir wünscht.

Die richtige Karte aus dem Gwent Fass wählen

Wenn du ein Fass öffnest, kannst du bei der fünften Karte auswählen, welche Karte du haben möchtest. Häufig stellt sich hier die Frage, welche Karte nun besser ist. Hierfür gibt es ein paar Indizien, nach denen man gehen kann:

1. Wenn die Karte neutral ist, ist sie möglicherweise besser zu spielen, da sie in allen Decks zum Einsatz kommen kann. Karten einer bestimmten Fraktion können eben nur bei der jeweiligen Fraktion in Gwent zum Einsatz kommen.

2. Über die Gwent Datenbank www.gwentdb.com kann man die einzelnen Karten aufrufen. Unter jeder Karte steht dann wiederum, wie oft diese Karte in den letzten 30 Tagen in Decks verwendet wurde. Wenn eine Karte also nur in 2 % aller Decks in den letzten 30 Tagen verwendet wurde, ist es wahrscheinlich keine gute Idee diese in seinem Fass zu wählen.

3. Du kannst auch einfach in den Kommentaren hier eine Auswahl aus mehreren Karten posten und ich bin mir sicher, und dir wird in Kürze die Entscheidung abgenommen. ;)

3. Manchmal hast du Karten doppelt und dreifach, es wird aber nicht richtig angezeigt. Was damit gemeint ist und wie du das vermeiden kannst, mehr dazu im nächsten Tipp.

Karten aus einem Fass doppelt? Lieber in Gwent nochmals nachschauen

Es kann passieren, dass die Anzeige "In Besitz" beim Öffnen eines Fasses falsch ist.

Wenn du zum Beispiel die Premiumkarte von Meuchelmord bereits hast, und die normale Karte Meuchelmord im Fass ziehst, wird dir nicht angezeigt, dass du die Karte schon hast. Die Aussage "In Besitz: 0" bezieht sich dabei nur auf die normale Version, die du ja tatsächlich noch nicht hast. Ein anderes Beispiel sind Karten mit alternativen Grafiken, wie zum Beispiel die Königinnenwache (hast du schon unser Königinnenwachen Queensguard Skellige Deck ausprobiert? ;)). Hier kann teilweise angezeigt werden, dass du die jeweilige Karte nur einmal hast. Tatsächlich hast du aber die Karte dreimal, eben nur zweimal mit anderen Grafiken. Um hier nach dem Öffnen des Fasses, aber vor der Auswahl, rauszufinden, welche Karte du ziehen solltest, gibt es einen kleinen Trick:

Beende das Spiel mit Alt + F4 und kehre in Gwent zurück. Schau jetzt in deiner Kartensammlung nach, ob du die Karte aus dem Fass bereits hast. Wenn du nun das Fass erneut öffnest, werden sich dort exakt die gleichen Karten befinden, wie zuvor. Nur diesmal weißt du, welche du auswählen solltest.

Gwent Mitleids-Timer im 40. Fass

ACHTUNG: Es wurde mittlerweile bestätigt, dass es KEINEN Mitleidstimer in Gwent gibt! Immer mehr Spielern passiert es, dass sie 40 oder sogar 50 Fässer öffnen und sich in keinem dieser Fässer eine goldene legendäre Karte befindet. Der folgende Text ist also outdated.

Nach 39 Fässern in Gwent, in denen du keine goldene (legendäre) Karte gezogen hast, wirst du definitiv eine im 40. Fass finden. Das nennt sich "Mitleidstimer" und soll grobe Ungerechtigkeit und Unglück ausgleichen. Manche Spieler haben so viel Glück, dass sie 3 legendäre Karten in einem Fass erhalten, und wenn es einen solchen Mitleidstimer nicht gäbe, würden manche andere Spieler möglicherweise 500 Fässer nacheinander öffnen, ohne je eine legendäre Karte darin zu sehen (auch wenn das sehr unwahrscheinlich ist).

Dass es einen solchen Mitleidstimer, oder im Englischen "Pity-Timer" in Gwent gibt, hat vor kurzem eine Datenerhebung im Gwent Reddit mit über 22.000 ausgewerteten Fässern ergeben.

Scraps für Silberne Karten in Gwent am besten

Epische Karten, also silberne Karten in Gwent, sind die Karten, bei denen es sich am meisten lohnt, sie mit Scraps herzustellen. Sie sind extrem wertvoll, teilweise extrem stark, und kosten nur 200 Scraps. Goldene Karten können zwar auch sehr stark sein, und zweifelsfrei auch stärker als silberne Karten, aber sie kosten 800 Scraps in der Erstellung. Da sie nicht viermal so stark sind wie silberne Karten, aber viermal so teuer, sind Scraps am besten in epischen silbernen Gwent Karten aufgehoben.

Filtersuche in Gwent sehr nützlich

Wenn du in der Kartensammlung oder der Deckschmiede auf Filter klickst, kannst du in dem Suchfeld nicht nur nach Kartennamen suchen, sondern auch nach dem Inhalt von Gwent Karten. Du kannst zum Beispiel einfach Schlüsselwörter eingeben und siehst dann alle Karten, die das Schlüsselwort nutzen. Wenn du zum Beispiel ein Enthüllen Nilfgaard Deck erstellen möchtest, kannst du dir somit einen sehr einfachen Überblick darüber beschaffen, welche Karten mit dem Schlüsselwort "Enthüllen" du in deinem Deck oder der Kartensammlung hast, und welche Karten es dafür noch gibt und herstellbar sind. 

Keine Karten in Gwent zerstören

Die Frage, ob man Karten zerstören sollte, um andere herzustellen, ist in jedem Kartenspiel heiß diskutiert. Gwent macht da keine Ausnahme. Ich rate jedoch davon ab. Wir befinden uns noch in der Open Beta-Phase von Gwent, und Karten können sich auch noch ändern. Insbesondere können auch Gwent Fraktionen extrem abgeschwächt oder verstärkt werden, sodass auf jeden Fall davon abzuraten ist, gesamte Fraktionen zu mahlen, um an Scraps zu gelangen. Außerdem ist die Menge an Scraps, die man für das Mahlen von Karten erhält, nicht überschwinglich. Der Nutzen dürfte sich in Grenzen halten.

6. Noch Fragen (Z.B. Welche Karte soll ich wählen?)

Wenn du noch Fragen hast oder Hilfe bei der Wahl aus verschiedenen Karten brauchst, poste doch einfach einen Kommentar unter diesen Guide und ich werde dir möglichst helfen.

Auch bin ich dankbar für weitere Tipps, die du hast und die ich hier einbauen kann, um jedem Gwent-Spieler zu helfen!

Ich verweise hier auch nochmals auf unseren Gwent Mega Guide, der alle Guides enthält, die wir zu Gwent so schreiben.

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