Dieses „Reno Jackson Hexenmeister Deck“, auch Reno-Lock genannt, basiert auf der namensgebenden Karte aus dem Hearthstone Abenteuer „Die Forscherliga“ (LoE) und nutzt dessen Fähigkeit, den Warlock komplett zu heilen, wenn keine Karte mehr doppelt im Deck vorhanden ist.

Dieser auf Reno Jackson, aber auch auf die Kampfschrei-Synergien von Brann Bronzebart ausgerichtete Hexenmeister ist in der Regel erfolgreicher, je mehr die Hearthstone Meta auf Mid-Range oder Control ausgerichtet ist. Ab Rang 10, bis zum Rang Legende hinauf, ist der Reno Jackson Hexenmeister in der Saison Dezember 2015 aktuell sehr erfolgreich, mit einer Siegrate von über 70%.

Battlefield 1 - Collector's Edition günstig bestellen!

Anzeige
Kapitel

1. Reno-Lock Deck-Guide Vorwort

Ein Deck, welches auf Kontrolle setzt, ist immer auch nur so gut, wie das aktuelle Meta-Game in Hearthstone, in dem man sich bewegt. So verhält es sich auch mit diesem Reno Jackson Hexenmeister, der zwar bessere Chancen gegen Control-Decks von Priester und Krieger besitzt, jedoch auch gegen Face-Hunter, Face-Schamanen, Mech-Magier und weitere unliebsame Rush-Decks sehr gute Chancen hat, zumindest eine Siegquote über 50% zu erreichen.

Mit diesem Deck setzt man darauf, mit der Heldenfähigkeit des Hexenmeisters immer ordentlich Karten nachzuziehen, um den Nachteil ausgleichen zu können, immer nur jede Karte einmal im Deck zu haben. So lässt sich hervorragend kombinieren und können gute Trades gemacht werden. Während Priester und Krieger mit Reno-Decks oftmals Carddraw fehlt, kann sich der Hexenmeister darüber wahrlich nicht beklagen.

2. Deck-Zusammenstellung

3. Starthand (Mulligan)


Die Spielweise des Reno-Locks ist recht simpel: man versucht niedrige Karten auf die Starthand zu bekommen. Wenn man ein Rush-Deck des Gegners befürchtet, darf kann man durchaus auch überlegen, Reno Jackson direkt auf die Starthand zu bekommen.

Allgemein gute Karten sind in jedem Fall: Weltliche Ängste, Dunkelbombe, Unheimlicher Trödler und Boss der Wichtelgang.

Bei bestimmten Klassen, wie etwa Jägern, kommt die Eisenschnabeläule oder der Säurehaltige Schlamm zu Beginn ebenfalls für die Stardhand in Betracht.

Befürchtet man gegen ein Rush oder Midrange-Deck antreten zu müssen, ist es ratsam, Dämonenzorn und Höllenfeuer als Flächenzauber mit auf die Hand zu bekommen. Gegen Paladine oder Schamanen wird es ansonsten sehr schwer bestehen zu können.

4. Matchups

Aktuell (Mitte Dezember 2015) sind in der Hearthstone Meta Face-Schamanen, Tempo Mages, Face Hunter und Secret-Paladine die Decks, die von den agressiven Decks am häufigsten gespielt werden und einen Großteil der Gegner ausmachen. Öl-Schurken, Control-Priests und Druiden-Varianten sind auch recht häufig vertreten.

Druide: Aggro & Ramp-Druid: Die gute Nachricht ist: Egal gegen welchen Druiden man antritt, man benötigt am besten  AoE, also Höllenfeuer oder Dämonenzorn, auf der Starthand und so viele günstige Diener und Zauber, wie möglich. Gegen Aggro-Druiden gilt es einerseits den Druck abzufangen und dann die Kontrolle übers Spielfeld zu übernehmen. Gegen Ramp Druiden ist man leider oft einfach machtlos.

Hier hilft nur maximaler Druck, um ihnen eventuell die tödlichen Kombinationen aus Naturgewalt und Gebrüll vorher aus der Hand zu ziehen. AoE ist gegen das Naxxramasschemen wichtig. Der Einsatz von Jaraxxus ist gegen Ramp-Druiden leider keine gute Idee.

Face-Schamane: Man muss so früh wie möglich hoffen, eine Antwort auf den meist in Runde 1 gespielten Tunneltrog zu finden, der nicht selten kurz darauf von Wildgeist gebufft und abgeschirmt wird. Ist diese erste Gefahr beseitigt, wird der Schamane entweder wieder Diener spielen oder einem ganz frech einfach Knistern, Lavaschock oder Lavaeruption ins Gesicht schießen, egal, wie es gerade auf dem Spielbrett aussieht. Dann hat man entweder Glück und Antiker Heilbot auf der Hand, Reno Jackson oder den Imbissbuden-Tuskarr oder man läuft Gefahr, binnen einer Runde 10 oder mehr Schaden einzufangen. Ab Runde 5 kann dem Hexenmeister der Säurehaltige Schlamm sehr wertvolle Dienste erweisen, falls der Schamane den Schicksalshammer zieht. Unter 15 Leben zu fallen, sollte man gegen Face-Schamanen nach Möglichkeit vermeiden.

Tempo-Mage: Frühe Board-Präsenz schadet nicht gegen den Tempo Mage. Der Flammenschürer ist ansonsten möglicherweise etwas schwer zu beseitigen. Solange kein Antonidas im Spiel ist und der Tempo-Mage nicht mehr als 3 Diener auf dem Feld hat, sollte es kein Problem sein, ihn auszuspielen. Er verfügt nicht über ein derart verheerendes Burst Potential, wie Face-Schamanen und Hunter, sodass man mitunter auch 1-2 Runden unter 10 Leben überlebt.

Geheimnis-Paladin: gegen Geheimnispaladine hilft es, AoE auf der Starthand zu haben und wenn möglich Diener auf dem Feld zu platzieren. Schafft es der Paladin in runde 5 ein paar Diener auf dem Feld zu haben, während einem das selbst nicht gelungen ist, und folgt dann in Runde 6 der Mysteriöse Ritter, wird es sehr schwer, das Ruder noch einmal herumzureißen. Der Säurehaltige Schlamm leistet hier ebenfalls gute Dienste.

Öl-Schurke: Der Öl Schurke muss von Beginn an unter Druck gesetzt werden, damit er seine Klingenwirbel vorzeitig verbraucht. Auch wenn es noch so verlockend ist: Der Säurehaltige Schlamm sollte aufbewahrt werden, bis der Schurke Klinge der Assassinen anlegt. Diese Waffe wird aktuell sehr häufig bei Ölschurken-Decks in Hearthstone verwendet. Wenn möglich, sollte der Schurke keine Diener auf dem Spielfeld etablieren können. In der Regel gelingt es, das spielfeld sauber zu halten.

Krieger: Krieger sind meist langsam und behäbig. Sie legen viel Rüstung an, bringen jedoch nicht viele Diener aufs Feld. Entscheidend ist, dass man Scharmützel umspielt, so gut es nur eben geht, je mehr der Krieger unter Druck gerät, umso eher gehen Schildschlag und Co. auf eher bedeutsame Diener nieder. Gefährlich werden kann die Karte Ysera. Gegen den Drachen mit den 12 Leben hat der Reno-Lock kaum Antworten im Deck, wenn Seele entziehen nicht zufällig gerade auf der Hand ist.

Priester: Auch bei Priestern gilt: Ysera wird wahrscheinlich gespielt und könnte zum Problem werden. Seele entziehen sollte dafür aufbewahrt werden. Ansonsten ist die Lichtbombe des Priesters größter Trumpf. Da viele Priester Drachen-Priester spielen und in den ersten 4 Runden mit Todesfürst, Zwielichtwächter und Wyrmruhagent Spotter stellen, muss man schauen, dass so schnell wie möglich Diener aufs Feld gelangen. Der Zwielichtdrache ist gegen Priester besonders gut geeignet. Eine nicht unrealistische Chance, mit zu starken Spottern fertig zu werden, bietet auch das Ausspielen des Unheimlichen Trödlers, bei dem man darauf spekuliert, Verderbnis zu erhalten.

5. Kartenerklärungen

Reno Jackson: Reno ist der Joker. Je früher er auf der Hand ist, umso sicherer kann man spielen und durch eifrigen Aderlass Karten nachziehen. Gegen gewisse Gegner muss man jedoch aufpassen, dass man sein Leben trotz Reno nicht zu tief fallen lässt, um vielleicht noch mehr durch seine Heilung profitieren zu wollen. Das kann schnell nach Hinten los gehen.

Brann Bronzebart: Dieser kleine Kerl ist extrem wichtig in diesem Hearthstone Deck und macht einen Großteil seiner Flexibilität aus. In Kombination mit dem Antiken Heilbot stellt er 16 Leben wieder her. Zusammen mit dem Imbissbuden-Tuskarr noch 8 (Achtung! Bei beiden Helden). Diese beiden Combos werden am häufigsten genutzt. Je nach Situation und Gegner hilft er aber auch gerne mal mit dem Verteidiger von Argus dabei, stärkere Spotter zu bekommen, eine Karte mehr mit dem Unheimlichen Trödler zu ziehen oder das Leben des Zwielichttrachen zu verdoppeln. Eine Übersicht darüber, welche Karten mit Brann Bronzebart gut funktionieren, findet in diesem Guide.

Junger Braumeister: Dem Braumeister kommt eine Schlüsselrolle in diesem Hearthstone Deck zu, auch, wenn er vielleicht sehr unscheinbar erscheinen mag. Mit dieser Karte kann noch besser mit dem Hexenmeister auf die Spielweise und die Karten im Deck des Gegners eingehen, in dem man wichtige Karten zurück auf die Hand gehen lässt. Neben Reno Jackson, dem Antiken Heilbot sind mitunter auch die Eisenschnabeleule, der Großwildjäger und der Säurehaltige Schlamm Karten die sehr nützlich sein können, wenn man sie direkt nach dem Ausspielen wieder auf die Hand nimmt.

6. Kartenalternativen

Imbissbuden-Tuskarr: Der Nachteil dieser Karte besteht darin, dass sie den Gegner ebenfalls heilt und nicht auf Diener anwendbar ist. Der Vorteil besteht darin, dass für Kosten von 4 Mana der Tuskarr mit 5 Leben meist zwei Aktionen des Gegners erfordert, um vom Feld geräumt zu werden und mit Brann Bronzebart zusammen funktioniert. Wer es etwas flexibler mag, kann den Seher des Irdenen Rings statt dem Imbissbuden-Tuskarr im Deck verwenden.

Gedankenkontrolleur: Eine sehr situationsbedingte Karte, die zwar theoretisch mit Brann Bronzebart zusammen harmoniert, jedoch praktisch so gut wie nie erfolgreich mit ihm zusammen angewendet werden kann. Gerade gegen Paladine und Schamanen ist der Gedankenkontrolleur in der Lage, den ein oder anderen Diener auf die Seite des Hexenmeisters zu ziehen. Doch erwischt er dabei mal wieder nur einen Rekruten der Silbernen Hand, hilft das oft wenig.

Es kann daher die Überlegung angestellt werden, den Gedankenkontrolleur gegen eine andere Karte auszutauschen. Mögliche Alternativen wären: Loatheb (Gegen Druiden sehr hilfreich, um eventuell Spotter in Stellung zu bringen), Omen der Verdammnis, Schreckenshöllenbestie (Hilfreich, wenn viele Paladine als Gegner auftauchen) Ragnaros, Ysera oder Wirbelnder Nether.

Guides zu Hearthstone: Heroes of Warcraft

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentiere als erster!

avatar
wpDiscuz