Hunger tut weh, diese Lektion lernt der Spieler schnell – im Open-World-Survival-Spiel Don’t Starve, mit dem der Indie-Entwickler Klei Entertainment einen überraschenden Achtungserfolg erzielen konnte.

In der Rolle des eigenwillig gekämmten Wissenschaftlers Wilson findet sich der Spieler in Don’t Starve in einer zufallsgenerierten, trostlosen Wildnis wieder. Verantwortlich für die Misere ist der Bösewicht Maxwell, der Wilson nur den Rat gibt, nicht zu verhungern. Für dieses Ziel muss Wilson sammeln und bauen – ohne einen ordentlichen Vorrat an Ressourcen geht nämlich nichts. Nur mit genügend Holz lässt sich ein Lager errichten, das sicheren Aufenthalt für die Nacht gewährt. Eine praktische Karte zeigt an, wo sich in der Spielwelt noch etwas holen lässt.

Die Grafik von Don’t Starve ist zweidimensional und zweckmäßig, weist aber einen eigenen Stil mit hohem Wiederkennungswert auf. Don’t StarveDon’t Starve wirkt wie ein morbider Comic-Strip, sorgt mit seiner ständig tickenden Uhr aber schnell dafür, dass der Spieler nicht viel zum Lachen hat. Schräge Feinde machen Wilson das Leben schwer, und immer muss er gleich drei wichtige Anzeigen im Blick behalten: Hunger, Lebensenergie und Gemüt. Verwirrt sich Wilsons Geist, z. B. durch Dunkelheit und Stress, muss er sich gegen eingebildete Gefahren zur Wehr setzen. Sprachausgabe gibt es nicht, die Spielfiguren kommunizieren ausschließlich über instrumentenartige Laute.

Neben dem grenzenlosen Sandbox-Modus bietet das Spiel einen Adventure-Modus, in dem der Spieler mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert wird. Eine wirkliche Handlung sucht man auch im Adventure-Modus vergebens, Don’t StarveDon’t Starve ist sich als Spiel selbst genug und will keine Erzählung sein. Dazu passt, dass der Adventure-Modus nicht im Hauptmenü ausgewählt werden kann, sondern im Sandbox-Modus entdeckt werden muss.

Der Tod ist in Don’t StarveDon’t Starve eine besonders unangenehme, weil endgültige Sache. Je nach Länge der Überlebensdauer bekommt der Spieler aber beim Ableben Erfahrungspunkte, mit denen sich weitere Charaktere freischalten lassen. Diese verfügen jeweils über eigene Fähigkeiten, sodass ein Neubeginn immer für Abwechslung im Gameplay sorgt.

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    Systemanforderungen

    Minimale Systemanforderungen:

    • Prozessor: 1.7 GHz oder besser
    • RAM: 1 GB
    • Grafikkarte: Radeon HD5450 oder besser
    • Festplatte: 500 MB