Wenn ein Projekt auf Kickstarter innerhalb weniger Wochen rund vier Millionen Dollar an freiwilligen Spenden erzielt, dann haben seine Entwickler einen Nerv getroffen. Mit Pillars of Eternity knüpfen die Rollenspiel-Spezialisten von Obsidian an die Tradition ewiger Genregrößen wie Baldur’s Gate und Icewind Dale an.

Das Fantasyreich Eora, eine Mischung aus spätem Mittelalter, früher Renaissance und klassischer Fantasy, hat ein Problem mit Seelenwanderung. Die übliche Reinkarnation Verstorbener funktioniert nicht mehr ganz, wie sie soll, und der Spieler soll dieses Geheimnis lösen. Er allein verfügt nämlich in Pillars of Eternity über die Gabe, in den Seelen Verstorbener lesen und deren Vergangenheit entschlüsseln zu können. Diese Hauptgeschichte unterhält über viele Stunden mit einigen Twists und führt schließlich sogar zum Kräftemessen mit den Göttern. Daneben ist die Welt von Eora vollgestopft mit Nebenaufgaben und Lore, für deren Entdeckung viele weitere Stunden benötigt werden.

Nicht nur die Welt von Pillars of Eternity, auch das Spiel selbst ist komplex – schon die Charaktererstellung lässt dem Spieler eine umfangreiche Wahl: Aussehen, Name, Geschlecht, Volkszugehörigkeit, Beruf, Kultur und Biografie dürfen gleich zu Beginn festgelegt werden, im weiteren Spielverlauf gilt es noch, Attribute und Fähigkeiten auf- und auszubauen. Damit nicht genug: Zusätzlich zum selbst erstellten Charakter dürfen noch bis zu fünf Nichtspielercharaktere in die Party aufgenommen werden – von denen jeder seinen eigenen Hintergrund mitbringt und vor diesem die Ereignisse und Taten der Gruppe kommentiert. Wer in Pillars of Eternity lieber alle Mitglieder seiner Truppe selbst erstellen möchte, kann das auch tun, muss dafür aber auf Dialoge und Bemerkungen verzichten. Notorische Einzelgänger dürfen Eora auch allein bereisen.

Sprachausgabe gibt es nicht durchgängig, ein großer Teil der stattlichen Textmenge in Pillars of Eternity muss stumm gelesen werden. Die guten Texte entschädigen für die Mühe, leiden in der deutschen Fassung allerdings durch gelegentliche Übersetzungsfehler. Die Grafik besteht aus vorgerenderten 2D-Hintergründen, veredelt durch hochauflösende 3D-Effekte, die stimmungsvolle Wetter- und Lichtverhältnisse auf den Bildschirm zaubern.

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    Systemanforderungen

    Minimale Systemanforderungen:

    • CPU: Intel Core i3-2100T mit 2.50 GHz / AMD Phenom II X3 B73
    • RAM: 4 GB
    • DirectX: 10
    • Grafikkarte: ATI Radeon HD 4850 / NVIDIA GeForce 9600 GT
    • Festplatte: 14 GB
    • Internet: Dauerhafte Internetverbindung, Steam-Anbindung

    Empfohlene Systemanforderungen:

    • CPU: Intel Core i5-2400 mit 3.10 GHz / AMD Phenom II X6 1100T
    • RAM: 8 GB
    • DirectX: 10
    • Grafikkarte: Radeon HD 7700 / NVIDIA GeForce GTX 570
    • Festplatte: 14 GB