Mit StarCraft 2: Wings of Liberty erschien im Jahr 2010 endlich der langerwartete Nachfolger eines der erfolgreichsten Strategiespiele aller Zeiten. StarCraft 2 sollte in drei Teilen erscheinen, wobei jede der Episoden sich auf eines der drei spielbaren Völker konzentrieren sollte. Wings of Liberty seines Zeichens war, wie der Name schon andeutet, auf die menschlichen Terraner konzentriert.

Das Spiel führt im Singleplayermodus die wendungsreiche Geschichte des Vorgängers StarCraft und seiner Erweiterung Brood War konsequent aus der Sicht der Menschen fort. Dabei stellt die Präsentation alles in den Schatten, das der kalifornische Entwickler Blizzard bis dahin geschaffen hat. Anstatt der teilweise recht platten Präsentation mit vertonten Dialogen, erzählt StarCraft 2: Wings of Liberty seine Geschichte um den intergalaktischen Krieg zwischen Terranern, Zerg und Protoss in liebevoll animierten Render-Zwischensequenzen dar.

Die gelungene Präsentation ist eine der ganz großen Stärken des Spiels. So ist das Hauptmenü wie ein Sternkreuzer aufgebaut, in dem jede verfügbare Option wie ein separater Raum aufgebaut ist. In diesen Räumen führt der Hauptcharakter Gespräche mit Mannschaftsmitgliedern, welche zum aktuellen Stand der Kampagne passen und die Hintergrundgeschichte weiter vertiefen, ebenso wie die spieleigene Nachrichtensendung.

Die Kampagne ist bis zu einem gewissen Grad interaktiv. So kann der Spieler wählen, welche Mission er als nächstes bestreiten will. Das hat zwar keinen Einfluss auf den Verlauf der Hintergrundgeschichte, doch bietet es die Möglichkeit, über die diversen Nebenmissionen neue Einheiten freizuschalten. Diese werden auch benötigt, um die teils recht knackigen Hauptmissionen erfolgreich absolvieren zu können. Insgesamt bietet StarCraft 2: Wings of Liberty 26 Missionen, bis das (dem Episodenformat geschuldet) vorläufige, wenn auch nicht abgeschlossene Ende über den Bildschirm flackert.

Am bewährten Spielprinzip hat sich kaum etwas verändert, wobei das sicherlich auch nicht im Interesse der eingeschworenen Fangemeinde gewesen wäre. Noch immer werden in der guten Tradition des RTS-Genres Gebäude gebaut, Einheiten rekrutiert und Ressourcen ausgebeutet. StarCraft 2: Wings of Liberty jedoch glänzt im Vergleich zum Vorgänger mit einer effektgewaltigen und liebevoll animierten 3D-Grafik aus isometrischer Sicht, die sowohl atmosphärisch treffsicher, wie auch übersichtlich gestaltet ist. Auch der Sound ist ausgezeichnet. Orchestrale Stücke wechseln sich mit futuristischen Klängen ab, Waffengeräusche und Kommentare der Einheiten sind stimmig und passen perfekt ins gewohnte Universum. Auch hier zeigt sich Blizzards Hang zu bombastischer Präsentation.

Einer der wichtigsten Aspekte des neuen StarCrafts ist selbstverständlich der Multiplayerteil. Hier zeigt das Spiel alte Stärken, ohne zu viel Neues zu wagen. Das Matchmaking funktioniert ausgezeichnet, das Einheiten- und Fraktionsbalancing ist relativ ausgeglichen, die verschiedenen Ligen warten mit Belohnungen auf und motivieren für lange Zeit. Eine Vielzahl von Multiplayerkarten bietet darüber hinaus die nötige Abwechslung.

StarCraft 2: Wings of Liberty ist nur für den PC verfügbar und benötigt eine stabile sowie relativ potente Internetverbindung, um lauffähig zu sein.

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    Systemanforderungen

    Allgemein: 12 GB freier Festplattenspeicher, Breitband-Internetverbindung, Bildschirmauflösung 1024×720, DVD-ROM-Laufwerk, Maus und Tastatur

    Windows: Intel Pentium 4 2,6 GHz oder vergleichbarerAMD-Athlon-Prozessor, 128 MB PCle Nvidia Geforce 6600 GT oder AMD Radeon 9800 PRO-Videokarte

    Mac OS X: Mac OS X 10.5.8, 10.6.2 oder neuer, Intel-Prozessor, Nvidia Geforce 8600 m GT oder AMD Radeon X1600