2D

Spiele in rein zweidimensionaler Grafik (2D) sind nach der Jahrtausendwende immer selten geworden und fast nur noch im Low-Budget-Bereich, bei sogenannten Indie-Entwicklern zu finden. Von den geometrischen Grundsätzen ausgehend bedeutet Zweidimensionalität für Computerspiele, dass jeder Punkt von allen Elementen des Spiels jeweils einen festen Wert auf der x-Achse und auf der y-Achse besitzt.

Die Darstellung von dreidimensionalen Objekten ist also nicht möglich und wird in solchen Spielen dadurch kaschiert, dass beispielsweise mehrere Objekte sich im Hintergrund überlagern, um dem Spiel räumliche Tiefe zu verleihen, obwohl es eigentlich nur Flächen gibt.

Pong, Pacman, klassische Jump & Run Spiele, Shoot ‚em ups wie „R-Type“ und Side-Scroller wie „Super Mario Bros.“ sind bekannte und beliebte Titel in 2D. Bevor der technische Fortschritt in den 90er Jahren immer mehr Genres zum Wechsel auf 3D brachten, galt LucasArts als das Unternehmen, das für qualitativ hochwertige Abenteuer- und Rollenspiele mit zweidimensionaler Grafik stand, wie zum Beispiel bei „Day of the Tentacle“.

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