Aufbau-Strategie

Aufbau-Strategiespiele entführen den Spieler für gewöhnlich in eine Welt (egal ob fiktiv oder real), die zu Spielbeginn in den Kinderschuhen steckt. Je nach Setting des Spiels kann dies das Nachwirken einer Katastrophe sein oder aber auch die Ausgangslage, beispielsweise bevor ein Kontinent bevölkert wurde. Der Spieler beginnt mit einfachen Mitteln und vergrößert durch taktisches Geschick, dem Einsatz von Strategien und Gewinnung von Ressourcen sein Gebiet.

Ein absoluter Klassiker aus dem Aufbau-Strategie-Genre ist mit Sicherheit das Spiel „Sim City“, in dem der Spieler quasi bei null anfängt und sich nach und nach eine Stadt aufbaut, die bei wachsendem Erfolg von Menschen bevölkert wird. Während in diesen Spielen die Welt, wie der Spieler sie kennt, relativ realitätsgetreu nachgestellt wird, gibt es in diesem Bereich keine Grenzen in diesem Genre.

Aufbaustrategiespiele wie „Anno 1602“ entführen den Spieler beispielsweise auf eine bisher nicht erforschte Inselwelt, die es zu besiedeln gilt, während ein Spiel wie „Age of Empires“ noch vor dem Aufstieg des Römischen Kaiserreiches spielt. In jedem Fall setzen diese Aufbau-Strategiespiele ein großes taktisches Verständnis voraus, da der Spielspaß selbstverständlich darunter leiden würde, wenn dem Spieler beim Aufbau der Stadt oder Zivilisation keine Steine in den Weg gelegt werden würden.

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