Beat ’em up

Beat ‚em up-Spiele werden gerne mal als Prügelspiele bezeichnet, da der eigentliche Sinn des Spiels eben genau darin besteht: Mit seiner eigenen Spielfigur die gegnerische Spielfigur so stark zu verprügeln, dass diese ausgeknockt zu Boden geht und nicht mehr aufstehen kann.

Dabei bedient sich das Genre der Beat ‚em ups oftmals existierender Kampfstile oder -techniken und erweitert diese in der Regel um unrealistische Elemente, die für eine klare Abgrenzung zur Wirklichkeit sorgen. So haben manche Kämpfer besondere Fähigkeiten, die denen eines Superhelden gleichkommen, und können neben Schlägen, Tritten und Würfen auf spezielle Kräfte, wie Feuerbälle oder Lichtblitze zurückgreifen.

Der besondere Reiz dieser Kampf-Spiele besteht außerdem darin, dass ein Spiel verhältnismäßig kurz ist und daher in besonderem Maße für das Spielen gegen Freunde oder im Multiplayer geeignet ist. Viele Titel haben außerdem einen Storymodus, in dem es darum geht, alle computergesteuerten Gegner der Reihe nach zu besiegen, um dann auf einen besonders starken Endgegner zu treffen.

Einer der ersten Meilensteine des Beat ‚em ups ist das Spiel „Street Fighter“ von Capcom, das bereits Ende der 80er Jahre veröffentlicht wurde und auch heute noch regelmäßig in neuen Versionen erscheint, genau wie „Mortal Combat“, „Tekken“ oder „Dead or Alive“.

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