Bewegungsspiel

Ein Bewegungsspiel ist im Vergleich zu klassischen Computerspielen nicht darauf beschränkt, lediglich die Auge-Hand-Koordination des Spielers zu beanspruchen, sondern verlangt vom Spieler den vollen Körpereinsatz. Während auch bei Tanzspielen der Spieler über eine Tanzmatte mit seinen Bewegungen das Spiel steuert, kommt es bei Bewegungsspielen umso mehr auf die Motorik des Spielers an.

Möglichst realistisch sollen somit klassische Sportarten im heimischen Wohnzimmer simuliert werden können. In diesem Bereich kommt man an der Wii von Nintendo nicht vorbei, die das Genre der virtuellen Bewegungsspiele sehr stark geprägt hat, auch wenn Microsoft mit seiner Kinect-Steuerung ebenfalls die Veröffentlichung von Bewegungsspielen auf seiner Xbox-Konsole ermöglichte.

Mit „Wii Sports“ war es somit möglich, mittels Controller und dazugehöriger Infrarot-Quelle, die in der Nähe des Bildschirms fest installiert wird, Sportarten wie Tennis, Baseball, Bowling, Golf und Boxen verhältnismäßig realistisch nachzuempfinden.

Durch die spätere Integration des Balance Boards wurde dieses innovative Konzept durch Titel wie „Wii Fit“ erweitert, in welchen der Spieler auf spielerische Art und Weise dazu ermutigt wurde, sich sportlich zu betätigen, beispielsweise mit Yoga-Übungen oder Mini-Spielen, die die Balance des Spielers trainieren sollten.

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