Ego-Shooter

In das Genre der Ego-Shooter fallen alle Schießspiele, die aus der Ego-Perspektive heraus gespielt werden. Der Spieler kann seine Spielfigur in der Regel nicht sehen, sondern sieht am unteren Spielfeldrand lediglich Arme und Waffen seines Charakters. In dieser Art von Spiel besteht das primäre Spielziel darin, die für gewöhnlich computergesteuerten Feinde durch das Erschießen mit verschiedenen Waffen auszulöschen.

Zentral für einen Ego-Shooter ist eine sogenannte HUD-Anzeige, die dem Spieler Aufschluss über seine Lebenspunkte und seine Munition gibt. Neben dem Erschießen von Gegnern muss der Spieler außerdem bessere Bewaffnung finden oder kaufen. Der Spieler erlebt die Welt, die je nach Setting sehr unterschiedlich sein kann, aus den Augen der Spielfigur heraus, welche in der Regel ein Mensch ist.

Aufgrund der Steuerung durch ein Gamepad, verfügen Konsolen-Shooter oftmals über eine Zielhilfe.

Feinde können andere Menschen, aber auch Monster, übernatürliche Wesen oder Zombies sein. Durch das simple Spielprinzip sind Ego-Shooter auch im Mehrspielermodus ausgesprochen beliebt. Oftmals als der erste Ego-Shooter und damit Urvater dieses Genres bezeichnet wird das Spiel „Wolfenstein 3D“. Zu den bekanntesten Vertretern gehören wohl die Titel „Half-Life“ und „Unreal“, welche insbesondere durch die Möglichkeit, über Internetserver gespielt zu werden, über eine große Anhängerschaft verfügen und oft in organisierten Wettbewerben mit Preisgeldern gespielt werden.

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