Geschicklichkeitsspiel

Die Bandbreite an Geschicklichkeitsspielen für den Computer ist sehr groß, da sich unter diesen Oberbegriff eine Vielzahl an verschiedenen Spielen fassen lässt. Im Kern haben Geschicklichkeitsspiele allerdings gemeinsam, dass die Auge-Hand-Koordination des Spielers in erheblichem Maße beansprucht und ausgeprägt wird.

Während reale Geschicklichkeitsspiele normalerweise mit dem kompletten Körper ausgeübt werden, lassen sich zwar klassische Geschicklichkeitsspiele virtuell umsetzen, werden allerdings immer mit der Hand über Tastatur oder Gamepad ausgeführt. Der Spieler muss zur Ausübung von Geschicklichkeitsspielen also in erster Linie reaktionsschnell sein und über eine gute Koordination im Rahmen der Feinmotorik verfügen.

Neben Spielen aus dem Genre Jump & Run, für die ein Spieler genau diese Fähigkeiten benötigt, erfordern aber auch Actionspiele oder Sportspiele ein großes Maß an Geschicklichkeit. Ein ganz besonderes Spiel, das sich aufgrund seiner großen Individualität nur schwer in eine Schublade (bzw. ein Sub-Genre) stecken lässt und deswegen am ehesten als Paradebeispiel für ein Geschicklichkeitsspiel angesehen werden kann, ist der Titel „Grow Home“, in dem man in die Rolle eines kleinen Roboters schlüpft, dessen Mission das Finden einer bestimmten Pflanze ist, mit deren Hilfe sein Heimatplanet gerettet werden kann. Selbstverständlich fallen aber auch Klassiker wie „Tetris“ in das breite Spektrum von Geschicklichkeitsspielen.

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