Indie

Indie ist die Kurzform vom englischen Wort Independence, was so viel wie Unabhängigkeit bedeutet. Dies ist es, was Indie-Spiele auszeichnet. Hier steht kein großer Geldgeber (Publisher) hinter den Programmierern, der durch den Druck, möglichst hohe Verkaufszahlen zu erzielen, Eingriffe in der Entwicklung vornimmt, um das Spiel möglichst massenkompatibel zu gestalten, um die vorfinanzierten, teils mehr als 50 Mio. teuren AAA-Spiele auch rentabel zu machen.

Dies bietet den Entwicklern von Indie-Spielen die Möglichkeit, das Spiel wirklich komplett frei und losgelöst von dem, was aktuell am Markt angesagt ist und erwiesenermaßen funktioniert, zu gestaltet. Während die Spiele somit in der Regel sehr unkonventionell sind, fristen manche Indie-Games ein Randdasein und bleiben dem Großteil der Spieler verborgen, da unabhängige Entwickler-Teams in der Regel nicht über die Verbreitungsplattformen der kommerziellen Studios verfügen. Hier und da haben es aber auch aus dem Indie-Bereich Titel geschafft, wie eine Bombe einzuschlagen und mit ihrer Innovation ganze Genres neu zu definieren. Indie-Titel lassen sich in allen Genres finden.

Meilensteine sind in jedem Fall Titel wie „Minecraft“, „Amnesia: The Dark Descent“ oder auch „Dear Esther“. Gerade die Möglichkeit des Crowdfunding bietet kleinen Entwickler-Studios in verstärktem Maße die Möglichkeit, ihre Titel umso anspruchsvoller zu gestalten, weswegen Indie schon längst kein Synonym mehr für Low-Budget-Produktionen ist.

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