Point & Click

Unter das Genre des Point & Clicks fallen vorrangig Abenteuerspiele (bzw. Adventures). Das Spielprinzip ist sehr simpel und verlangt vom Spieler keinerlei Geschicklichkeit oder Schnelligkeit in den Reaktionen. Vielmehr wird das Spielen oft als sehr entspannend beschrieben, da der Spieler seine Hauptfigur ausschließlich per Mauszeiger (Point) und betätigen der Maustaste (Click) durch eine Spielwelt steuert.

Point & Click ist im engeren Sinne also eigentlich kein Genre-Kennzeichen, sondern nichts weiter als eine Technik, bei der Spielelemente mittels Mauszeiger Bedient werden. In Echtzeitstrategiespielen, werden oft auch Einheiten via Point & Click gesteuert. Als Genrebergriff hat sich die Technik jedoch nur im sogenannten Point & Click Adventure im Sprachgebrauch halten können.

Im Vordergrund bei Adventures, die die Point & Click-Technik verwenden, steht das Erzählen einer Geschichte, die vom Spieler nach und nach entdeckt wird. Es müssen Gegenstände miteinander kombiniert werden, Rätsel gelöst werden und Dialoge mit den restlichen Figuren der Spielewelt (allesamt computergesteuert) geführt werden, um die Geschichte voranzutreiben. Dabei hat sich im Laufe der Zeit die Grafik dieses Genres erheblich weiterentwickelt, sodass der Spieler in modernen Titeln wirklich in ein cineastisches Erlebnis eintauchen kann.

Frühe Titel wie „Monkey Island“, von denen bis heute mehrere Fortsetzungen programmiert worden sind, haben längst Kultstatus bei Fans dieses Genres erreicht. Einzelne Dialogzeilen aus dieser Reihe sind sogar so bekannt, dass sie Einzug in die Popkultur gehalten haben. Moderne Erfolgsspiele aus dem Bereich Point & Click sind beispielsweise die „Black Mirror“-Reihe oder auch der Dreiteiler „Deponia“ aus dem Hause Daedalic Entertainment.

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