Schleichspiel

In das Genre der Schleichspiele oder auch Stealth-Games fallen alle Spiele, in denen es darum geht, seine Spielfigur möglichst unentdeckt durch die einzelnen Levels hindurchzumanövrieren.

Dabei gibt es Varianten des Spieles, in denen der Spieler eine gänzlich unbewaffnete Figur steuert und somit das Spiel nahezu beendet ist, wenn man von den computergesteuerten Feinden entdeckt wird, aber auch solche Spiele, in denen die Spielfigur zwar bewaffnet ist, aber das Spiel klar darauf ausgelegt ist, dass man sich seinen Weg ins Ziel eigentlich nicht erkämpfen kann, aber die Isolation und anschließende Ausschaltung einzelner Gegner zumindest eine Option darstellt.

Als Urvater des Genres gilt das Stealth-Game „Castle Wolfenstein“ von 1981, in dem der Spieler eine gefangene Figur steuert, die aus einem Schloss entkommen muss. Bahnbrechend für das Genre war jedoch das in Manier eines Ego-Shooters ablaufende Spiel „Dark Project: Der Meisterdieb“ (auch bekannt als „Thief“). in diesem bekannten Schleichspiel begleitet man einen Dieb im Rahmen einer vorgegebenen Story auf seine Diebeszüge. Als Waffen stehen ein Schwert, ein Knüppel und diverse Pfeile zur Verfügung. Ein elementarer Faktor in diesem Schleichspiel ist allerdings die strategische Bewegung, welche möglichst im Dunkeln und so lautlos wie möglich ausgeführt werden muss, um nicht entdeckt zu werden.

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