Shop

Der Shop in vielen Spielen nach dem Free2Play (auch F2P oder Free to Play) Modell stellt eine Möglichkeit der Finanzierung dar. Als Free2Play bezeichnet man ein Bezahlmodell für Multiplayer Onlinespiele (MMOs), bei welchem der Spieler sich die Vollversion des Spiels herunterladen kann und das Spiel anschließend kostenlos spielen kann.

Da aber logischerweise der Spieleentwickler auch Geld verdienen möchte, sind in Free to Plays in der Regel Shops implementiert, in denen der Spieler für Bargeld schneller im Spiel vorankommt. Hierbei existieren die unterschiedlichsten Varianten. Es gibt verhältnismäßig faire F2P-Spiele, bei denen der Spieler zwar Elemente kaufen kann, die seine Spielerfigur erheblich verbessern, die aber auch ein solcher Spieler erreichen kann, der niemals echtes Geld investiert und einfach nur sehr lange spielt. D

as Gegenteil bilden allerdings solche Spiele, in denen die Shops dermaßen essenzielle Verbesserungen anbieten, sodass ein Spieler, der kein Geld investiert, über kurz oder lang keinerlei Chancen hat, mitzuhalten. Solche Systeme sind von der Spielercommunity gerne als Pay2Win verschrien und genießen einen allgemein eher schlechten Ruf. Ein weiterer Nachteil an dem Free2Play-Modell ist, dass die Spiele selten auf Euro oder Dollar als Währung setzen, sondern man sich eine fiktive Bezahleinheit mit Bargeld kauft, was die tatsächlichen Kosten für Erweiterungen aus den Shops verschleiert. Ein gutes und beliebtes F2P-Spiel ist beispielsweise „Star Wars: The Old Republic“ oder DOTA 2.

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