Top Down

Bei Spielen, die sich der Vogelperspektive bedienen, ist der Blick auf die Spielfigur oder das steuerbare Element von oben nach unten. Der Punkt, von dem auf das Geschehen geblickt wird, trägt den Namen Vogelperspektive also deswegen, weil der Spieler das sieht, was ein Vogel sehen würde. Der Winkel kann dabei direkt nach unten gehen (Top-Down-Perspective), ist aber oftmals schräg.

Der Abstand zum Spiel hebt sich damit deutlich von anderen ab. Bewegungen des steuerbaren Elements verlaufen meistens synchron zu dem Kamerapunkt, sodass die Spielfigur stets in der Mitte des Bildschirms bleibt. Während bei anderen Perspektiven mitunter  nur limitierte Bereiche eingesehen werden können, kann es in der Vokelperspektive, bei der der Spieler einen wesentlich besseren Überblick über das Spielgeschehen hat, zu Informationsvorsprüngen des Spielers gegenüber dem Spielcharakter kommen, da er Gefahren schon sehen kann, obwohl diese noch außerhalb des Handlungsbereichs der Figur liegen.

Dementsprechend wird diese Perspektive gerne bei Strategiespielen eingesetzt, wo Spielfiguren limitierte Reichweiten haben und der Spieler diese somit wesentlich taktischer einsetzen kann, da er selbst bereits Informationen zum Vorausplanen besitzt.

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