Allein unter Dinos – in dem Open-World-Game „Ark: Survival Evolved“ von Studio Wildcard findet ihr euch auf einer großen, prähistorischen Insel wieder und habt nur ein Ziel: Überleben. Ihr werdet von Hunger, Durst, Hitze und Kälte geplagt, steht auf der Speisekarte von riesigen Urzeit-Echsen und werdet ein lukratives Ziel für Plünderer. Um diesen Gefahren besser trotzten zu können, erklärt euch dieser Guide, was ihr als Anfänger alles wissen müsst, um Überlebensspezialisten in „Ark: Survival Evolved“ zu werden, angefangen bei der Server-Wahl, über die Nutzung von Materialien, bis hin zum ersten gezähmten Dinosaurier!

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Kapitel

1. Serverwahl & Charaktererstellung

Bereits beim Starten in euer Survival-Abenteuer könnt ihr ein paar Stellschrauben drehen, um den Schwierigkeitsgrad von Ark: Survival Evolved für euch zu verändern. Über den Button „Join Ark“ gelangt ihr zur Serverliste des Spiels, wo ihr euch für einen der vielzähligen Server entscheiden müsst.

Die meisten offiziellen Server sind unter dem Typ „The Ark“ gelistet, was bedeutet, dass alle Standart-Regeln gelten: euer Charakter kann aufleveln, neue Techniken erlernen, muss sich gegen andere Mitspieler behaupten, behält nach seinem Tod allerdings alle Erfahrungen und kann eventuell sein Inventar zurückbekommen. Wenn ihr noch gar keine Erfahrung mit Survival-Games habt oder euch PvP nicht gefällt, könnt ihr durch die Serverliste scrollen und euch bei einem Server vom Typ „PvE“ anmelden.

Auf diesen Ark: Survival Evolved Servern könnt ihr mit anderen Spielern reden und Gegenstände tauschen, müsst aber keine Plünderungen befürchten. Wenn ihr es dagegen bereits zu Beginn richtig schwer haben möchtet, dann gibt es noch „Primitive“- und „Hardcore“-Server. Auf einem „Primitive“-Server könnt ihr nur mit Werkzeugen und Waffen der Steinzeit – Spitzhacke, Speer etc. - arbeiten und könnt keine modernen Waffen erforschen. Bei „Hardcore“ wird euer Charakter jedes Mal nach einem Tod auf Level 1 zurückgesetzt, ihr verliert alle Erfahrungen und müsst komplett bei Null anfangen.

Es empfiehlt sich, bei der Auswahl eines Servers auf den Ping (die Verbindungsgeschwindigkeit zu einem Server) und die Anzahl der Spieler auf einem Server zu achten. Ein niedriger Pink (unter 100) sorgt dafür, dass ihr keine Verzögerungen im Spiel habt. Eine niedrige Spielerzahl verbessert dagegen eure Chancen, einen Einstieg in das Spiel zu finden, ohne alle 5 Minuten attackiert zu werden.

Wenn ihr jedoch am Anfang noch gar nichts mit anderen Spielern zu tun haben möchtet, könnt ihr im Startbildschirm statt auf „Join Ark“ auch auf „Host/Local“ klicken. Wenn ihr dann auf „Play Local“ klickt, öffnet ihr einen Mini-Server, auf dem ihr ganz alleine seid.

Nach der Wahl eines Servers geht es an die Charakter-Erstellung. Hier könnt ihr euch einen Charakter zusammenbasteln, der euch am besten gefällt oder einfach einen vorgefertigten nehmen. Das wirklich Wichtige im Menü der Charakter-Erstellung ist der Punkt „Spawn Region“ auf der rechten Seite (unterhalb der Karte). Hier habt ihr die Wahl, ob ihr an der nördlichen, westlichen, südlichen oder östlichen Küste starten wollt. Wählt am Besten den Punkt „Southern Coast“ aus, da im Südosten der Insel die wenigsten Dinosaurier rumlaufen und ihr somit bessere Chancen habt, nicht direkt gefressen zu werden.
Klickt, wenn ihr fertig seid, auf „Create New Survivor“, um die Ark zu betreten.


Start-Region auswählen und los

2. Spielstart & Status-Symbole

Euer Spiel beginnt mit einer kleinen Zwischensequenz, in der ihr an einem unbekannten Strand aufwacht. Ihr habt nichts außer ein paar Stofffetzen am Leib und einem seltsamen Prisma in eurem Arm. Außerdem tauchen auf eurem Bildschirm rechts sechs Symbole auf.

Die Status-Symbole im Überblick

Bei den Symbolen auf der rechten Seite handelt es sich um eure Status-Symbole, die euch anzeigen, wie viel Erfahrungspunkte ihr bis zum nächsten Level in Ark: Survival Evolved braucht („Experience“), wie viel Gewicht ihr tragt („Weight“), wie hungrig („Hunger“) oder durstig („Thirst“) ihr seid, wie viel Ausdauer („Stamina“) ihr habt und wie es um eure Gesundheit („Health“) noch steht. Diese Indikatoren sind in „Ark: Survival Evolved“ lebenswichtig – besonders „Hunger“ und „Thirst“! Zu Beginn des Spiels sind die beiden Anzeigen noch komplett gefüllt, nehmen im Verlauf eures Überlebenskampfs jedoch stetig ab. Wenn eine dieser Anzeigen komplett leer ist, verliert ihr das Bewusstsein und eure Lebensenergie nimmt ab, bis ihr schließlich an Hunger oder Durst zu Grunde geht. Behaltet die Anzeigen deshalb immer im Auge.

Fangt jetzt an, die Insel zu erkunden. Eure Spielfigur steuert ihr wie in einem normalen First-Person-Game über die WASD-Tasten und die Maus. Lauft zunächst ein wenig über den Strand, schaut euch um, was es so gibt und fangt dann an, Ressourcen zu sammeln. Davon gibt es in „Ark: Survival Evolved“ nämlich eine ganze Menge und ihr wollt so früh wie möglich so viel wie möglich zusammenhaben. Denn zum einen bekommt ihr durch das Sammeln von Rohstoffen Erfahrungspunkte und könnt dadurch aufleveln. Zum anderen benötigt ihr die Ressourcen, um alles herzustellen, was ihr zum Überleben braucht: Kleidung, Waffen, Nahrung und eine Unterkunft. Ihr werdet schnell merken, dass die „E“-Taste euer bester Freund wird. Mit „E“ sammelt ihr Materialien wie Steine vom Boden, rupft Sträucher oder nehmt einen Schluck Wasser zu euch, wenn ihr am Schwimmen seid. Wenn sich eine Ressource oder ein Objekt nicht mit „E“ einsammeln lässt, müsst ihr mit der linken Maustaste darauf klicken. Euer Charakter schlägt dann auf das Objekt ein, wodurch ihr die benötigten Rohstoffe bekommt.

3. Das erste Werkzeug

Die meiste Zeit verbringt ihr zu Beginn von „Ark: Survival Evolved“ mit dem Sammeln vom Materialien. Am Anfang müsst ihr euch sehr dringend um diese Ressourcen kümmern: „Fiber“ (Fasern), „Wood“ (Holz), „Thatch“ (Reet), „Stone“ (Stein), „Flint“ (Steinscherben) und „Hide“ (Tierhaut).

Mit diesen Werkstoffen könnt ihr in eurer Anfangszeit die meisten Dinge bauen und eure Grundversorgung erstellen. Da ihr beim Spielstart wirklich nichts außer eurem nackten Körper habt, wollt ihr zunächst einmal ein Werkzeug für euren Charakter herstellen. Auf Level 1 könnt ihr allerdings nur eine primitive Spitzhacke bauen. Dafür müsst ihr 1x Stone, 1x Wood und 10x Thatch sammeln. Das Sammeln von Steinen dürfte kein Problem darstellen, da diese am Strand rumliegen. Bei Wood und Thatch wird es schon etwas kniffliger. Ihr müsst dazu Bäume schlagen und da ihr ja noch keine Waffen oder Werkzeuge besitzt, müsst ihr eure bloßen Fäuste benutzen. Stellt euch einfach vor einen Baum und klickt mit der linken Maustaste darauf, dann haut euer Überlebender einmal auf den Stamm ein. Haltet Ihr die Maustaste gedrückt, schlägt er wiederholt zu.

Das Problem dabei ist nur, dass der Abbau der benötigten Materialien so etwas dauert und ihr außerdem für jeden Schlag etwas Lebensenergie einbüßt. Das ist aber leider nicht zu vermeiden, da ihr die Rohstoffe dringend braucht. Achtet genau darauf, wie viel Wood und Thatch ihr zusammen habt und hört sofort mit dem Bäume-Verprügeln auf, wenn ihr die benötigte Menge habt, um nicht unnötig mehr Energie zu verlieren. Drückt anschließend auf „V“, um zum Crafting Tablet zu kommen. In diesem Menü seht ihr alle Dinge, die ihr bereits herstellen könnt. Wenn ihr mit dem Mauszeiger über eines der Objekte geht, wird euch angezeigt, welche Materialien ihr zum Herstellen bereits habt und welche euch noch fehlen.

Das Crafting Tablet

Klickt jetzt doppelt auf „Stone Pick“, um die einfache Spitzhacke herzustellen. Wenn ihr auf „I“ drückt oder auf bei geöffnetem Crafting Tablet auf „Inventory Items“ klickt, gelangt ihr zu eurem Inventar. Wenn ihr die gerade hergestellte Spitzhacke jetzt mit der linken Maustaste anklickt und die Taste gedrückt haltet, könnt ihr die Spitzhacke auf einen der „Quick Item Slots“ im unteren Bildschirm ziehen. Lasst die Maustaste los, um die Hacke abzulegen. Wenn ihr das Menü schließt, werdet ihr sehen, dass ihr jetzt am unteren Rand des Bildschirms eine Menüleiste habt, in der sich auch eure Spitzhacke befindet.

4. Die neue Menüleiste

Wählt die Spitzhacke durch Anklicken oder das Drücken der Nummertaste aus, auf die ihr sie gelegt habt, um sie in die Hand zu nehmen. Erneutes Anklicken oder Drücken der Nummerntaste lässt das Werkzeug wieder verschwinden.

Mit der Spitzhacke ausgestattet könnt ihr jetzt erst einmal fröhlich sammeln, was das Zeug hält. Achtet nur darauf, dass sich die „Weight“-Anzeige in Eurem Display (unten rechts) nicht komplett füllt, da ihr sonst überladen seid und euch nur noch schwerfällig bewegen könnt. Falls nötig, schmeißt ein paar Dinge aus eurem Inventar, um wieder Platz für Neues zu schaffen. Habt ihr genug Rohstoffe gesammelt, belohnt euch das Spiel dafür mit einem Level-Up!

5. Auf die nächste Stufe

Ein neues Level ist aus zwei Gründen immer erfreulich: zum einen könnt ihr direkt die Attribute eures Charakters verbessern (drückt „I“, um euer Charakter-Menü zu öffnen). Zur Auswahl stehen dabei „Health“ (Lebensenergie), „Stamina“ (Ausdauer), „Oxygen“ (Sauerstoff), „Food“ (Nahrung), „Water“ (Wasser), „Weight“ (Gewicht), „Melee Damage“ (Nahkampfschaden), „Movement Speed“ (Bewegungsgeschwindigkeit), „Fortitude“ (Widerstandsfähigkeit) und „Crafting Speed“ (Herstellungsgeschwindigkeit).

6. Die Charakter-Attribute

Es empfiehlt sich, die ersten 10 bis 15 Level ausschließlich auf „Health“, „Stamina“ und „Fortitude“ zu investieren, damit euer Überlebender gegen die Witterungsverhältnisse auf der Insel abgehärteter wird. Auf „Food“ und „Water“ müsst ihr in der Regel nichts investieren, da es auf der Insel genug Beeren und Wasser zum Überleben gibt. „Melee Damage“ und „Movement Speed“ machen erst in späteren Leveln einen Sinn, wenn ihr auf die Jagd nach Dinos oder bei PvP-Servern nach anderen Spielern geht. Auf Oxygen zu skillen lohnt sich nur, wenn ihr viel tauchen gehen möchtet.
Der zweite spannende Punkt eines Level-Ups sind die sogenannten „Engrams“. Die Engrams sind mit Blaupausen vergleichbar und dienen als Grundlage für alles, was ihr in „Ark: Survival Evolved“ herstellen könnt.

7. Übersicht der Engrams

Pro Level-Anstieg bekommt ihr eine Handvoll Engram Points, welche ihr – abhängig von eurem aktuellen Level – nach Belieben investieren könnt. Allerdings müsst ihr darauf achten, dass manche Engrams erst zur Verfügung stehen, wenn andere Engrams vorher freigeschaltet wurden. So müsst ihr beispielsweise erst eine Thatch Wall erforscht haben, bevor ihr eine Wood Wall freischalten könnt, die ihr wiederum zum Freischalten der Stone Wall braucht. Darum solltet ihr euch auch genau überlegen, welche Engrams ihr erforschen möchtet.

Die ersten beiden Level-Ups beinhalten vier Engrams, die ihr euch unbedingt holen solltet, bevor ihr irgendwas anderes freischaltet, nämlich: „Campfire“ (Lagerfeuer), „Stone Hatch“ (Stein-Axt), „Spear“ (Speer) und „Waterskin“ (Trinkbeutel). Das Lagerfeuer, die Stein-Axt und der Speer benötigen jeweils drei Engram Points, für den Trinkbeutel benötigt ihr 6 Punkte. Am sinnvollsten ist es, zuerst die Stein-Axt zu erforschen, da sie wie die primitive Spitzhacke ein sehr effektives Werkzeug darstellt. Ob ihr dann aber erst den Speer und beim nächsten Level-Up das Lagerfeuer erforscht oder umgekehrt, hängt von eurer Situation ab.

Befindet ihr euch in einer Gegend, in der es viele Dinos gibt oder wollt ihr euch gegen Mitspieler effektiv zur Wehr setzen, dann ist ein vorzeitiger Speer gut. Wenn ihr dagegen das Gefühl habt, dass ihr eher ein Feuer für die Nacht braucht, um euch zumindest ein bisschen zu wärmen, dann ist das Lagerfeuer besser. So oder so müsst ihr euch nach dem Vergeben der Engram Points ohnehin wieder an das Sammeln von Rohstoffen machen, da ihr ja auch die Axt craften müsst, also dürfte der nächste Level-Anstieg nicht allzu fern sein, wenn ihr fleißig arbeitet.

Habt ihr die oben genannten Engrams freigeschaltet, könnt ihr eure künftigen Engram Points nach und nach für Dinge wie die „Thatch Foundation“ (Reet-Grund) und die „Thatch Doorframe“ (Reet-Türrahmen) investieren, um im weiteren Verlauf des Spiels alle Bauteile für eure eigene Behausung zusammen zu bekommen.

8. Ran an die Dinos

Mit Speer, Axt und dem Wissen über das Lagerfeuer habt ihr schon alles, um euch endlich an die ersten Dinos zu trauen. Davon gibt es auf der Insel über 30 verschiedene Arten, die sich in Fleisch- und Pflanzenfresser unterscheiden. Je nach Startgebiet habt ihr eher Pflanzenfresser vor der Nase, könnt aber auch schon mal einem Fleischfresser wie beispielsweise den Dilophosaurus über den Weg laufen. Jeder Dino hat ein eigenes Level und eine Anzahl an Lebensenergie, die ihr ihm erst mal nehmen müsst. Stellt euch für die Jagd einfach ein paar Speere her, rüstet sie aus und attackiert einen Dino. Versucht nicht unbedingt, Dinosaurier mit einem zu hohen Level (alles was zehn oder mehr Level über eurem eigenen Level liegt) zu bekämpfen. Sie können Schaden austeilen, der euch schnell dem Erdboden gleich machen kann. Gleiches gilt für Dinosaurier, die in Gruppen unterwegs sind. Denn auch, wenn ein Dino wie beispielsweise der Dodo alleine keine große Gefahr für eure Überlebenden darstellt, werdet ihr das Nachsehen haben, wenn ihr euch gegen einen ganzen Schwarm dieser Vögel behaupten müsst.

Habt ihr euch für eine lohnende Beute entschieden, geht es zum Angriff. Klickt und haltet einfach mit der linken Maustaste auf euer Opfer, wenn ihr vor ihm steht, um es zu schlagen. Passt aber auf, denn auch Dinosaurier haben die Wahl zwischen Flucht oder Angriff. Wenn sie weglaufen, müsst ihr hinterher, damit eure Beute nicht stiften gehen kann. Wenn sie – wie der Dilophosaurus – dagegen zur Gegenwehr übergehen, müsst ihr versuchen ihren Angriffen auszuweichen, um den Schaden gering zu halten.
Habt ihr einem Dino schließlich erfolgreich seine Lebensenergie runtergeklopft, bricht dieser zusammen. Wenn ihr jetzt weiter auf ihn einschlagt, sammelt ihr automatisch Ressourcen wie rohes Fleisch oder Tierhäute. Letztere können dann wiederum zum Herstellen von Kleidung oder Planen verwendet werden.

Wenn ihr nicht auf der Jagd nach Fleisch oder Tierhäuten seid, könnt ihr auch versuchen, einen Dino zu zähmen. Bevor es damit losgehen kann, benötigt ihr allerdings eine entscheidende Sache: Narcobeeries. Dabei handelt es sich um schwarze Beeren, welche ihr wie andere Beeren von Sträuchern sammeln könnt. Die Narcoberries sind die einzigen Beeren, die ihr nicht selber probieren solltet, da sie eure Spielfigur für eine ganze Weile außer Gefecht setzen und ihr in der Zeit leichte Beute für Plünderer oder angriffslustige Dinosaurier seid. Zum Zähmen sind die Narcoberries allerdings unverzichtbar und ihr braucht eine ganze Menge davon. Geht also vor dem geplanten Zähmen erst einmal auf Beeren-Suche und sammelt fleißig die unterschiedlichen Beeren ein. Wenn ihr genug Narcoberries (mindestens 20 Stück) zusammen habt, könnt ihr euch wieder auf die Suche nach einem Dinosaurier machen. Für den Anfang solltet ihr euch auf kleine Pflanzenfresser konzentrieren, da diese vergleichsweise einfach zu zähmen sind. Ihr könnt es einfach mal mit einem Dodo probieren. Zum Zähmen geht ihr fast genauso wie bei der Jagd vor, mit einem Unterschied: ihr dürft einen Dino nicht mit einer Waffe, sondern nur mit bloßen Händen angreifen. Dadurch dauert es zwar länger, bis der Dinosaurier umkippt, dafür ist er dann nur bewusstlos und nicht gleich tot. Wenn ihr jetzt mit der linken Maustaste auf den bewusstlosen Dinosaurier klickt, dann werden zwei Balken angezeigt. Obere (lila) ist der „Unconscious“-Balken, der anzeigt, wie lange der Dinosaurier noch bewusstlos ist. Dieser Balken nimmt über die Zeit langsam ab und wenn er ganz leer ist, wacht der Dino wieder auf. Der untere Balken (braun) ist der „Taming“-Balken, der anzeigt, wie weit die Zähmung bereits fortgeschritten ist. Dieser Balken muss sich komplett füllen, bevor der Dino sich euch anschließt.

9. Die wichtigen Balken beim Dino-Zähmen

Um mit der Zähmung zu beginnen, drückt ihr die „E“-Taste, wodurch sich das Inventar des Dinosaurier öffnet. Hier könnt ihr jetzt die von euch gesammelte Nahrung ablegen. Ihr müsst zum Zähmen immer die Sorte von Futter parat haben, die der Dinosaurier auch fressen würde. Das heißt, Pflanzenfresser benötigen Berries, Fleischfresser müssen dagegen mit Fleisch versorgt werden. Der Dino fängt automatisch an zu fressen, wobei er sich immer von links nach rechts durcharbeitet. Durch das Fressen steigt der „Taming“-Balken an, außerdem steigt die Lebensenergie geringfügig an. Allerdings nimmt während der Fütterung der „Unconscious“-Balken weiter ab. Deshalb müsst ihr von Zeit zu Zeit die Funktion „Remote Use Item“ benutzen. Dadurch zwingt ihr den Dinosaurier, von euch ausgewählte Beeren als nächstes zu fressen, bevor er sich weiter von links nach rechts durcharbeitet. Klickt ihr auf die Narcoberries und anschließend auf „Remote Use Item“, frisst der Dinosaurier also eine Narcoberry, wodurch sich sein „Unconscious“-Balken wieder ein klein wenig füllt.

10. Den Dino zum Fressen zwingen

Ihr könnt das auch am Wert „Torpor“ (Unbeweglichkeit) überwachen. Sinkt dieser Wert unter 50%, müsst ihr dem Dino wieder ein paar Narcoberries zu fressen geben.
Habt ihr es aber einmal geschafft, einen Dinosaurier lange genug bewusstlos zu halten und ihn gleichzeitig genug zu füttern, damit sich der „Taming“-Balken komplett füllen kann, gehört der Dino zu euch. Er wird euch begleiten und kann von euch unter anderem als Nutztier, als Verteidigung oder auch als Reittier benutzt werden. Um Gegenstände in dem Dinosaurier einzulagern, öffnet ihr einfach sein Inventar wie beschrieben und zieht alle Dinge zu ihm rüber. Behaltet aber im Hinterkopf, dass ein Dino genau wie euer Überlebender seine eigenen Charakterattribute hat. Auch er kann nur eine begrenzte Menge an Gewicht mit sich tragen. Überladet ihr euren Dino, kann er sich nicht mehr bewegen und euch auch nicht mehr folgen. Das wird auch noch mal wichtig, falls ihr auf einem gezähmten Dinosaurier reiten möchtet, da dann euer Lastgewicht und das des Dinos addiert werden. Bei schwachen Dinos könnt ihr dann nahezu nichts bei euch haben, wenn ihr auf den Tieren reiten wollt.

Allerdings kann ein Dino genau wie ihr auch in seinem Level aufsteigen und seine Werte beispielsweise für Angriff oder für das Tragen von Gegenständen individuell verbessern, je länger ihr mit ihm umherzieht. Darüber hinaus besitzen einige Dinos spezielle Vorzüge. Ein Dodo, wenn richtig gepflegt, beliefert euch regelmäßig mit Eiern, die ihr zum Beispiel im Lagerfeuer braten könnt. Ein Fleischfresser wie der Dilophosaurus ist dagegen das perfekte Raubtier – besonders, wenn ihr mehrere habt – und kann euch im Kampf gegen andere Dinosaurier oder Mitspieler mit seinen Spuckangriffen unterstützen. Ein Pflanzenfresser wie der Triceratops ist dagegen effektiv als Sammler von Thatches, Berries und Wood.

11. Anmerkung zu den Dinosauriern

1) Ihr solltet mindestens Level 5 sein, bevor ihr daran denkt, Fleischfresser zähmen zu wollen. Denn ihr braucht das Engram „Narcotic“ für die Zähmung, da Fleischfresser ungerne Beeren fressen und deshalb auch kaum mit Narcoberries bewusstlos gehalten werden können. Wenn ihr dagegen Narcotics herstellt, könnt ihr sowohl fleischfressende als auch pflanzenfressende Dinosaurier einfach ruhig stellen.

2) Ebenfalls ab Level 5 könnt ihr euch die Slingshot bauen und damit auf die Jagd gehen. Diese Waffe ist ideal, um kleinere Dinos zu jagen, da sie vergleichsweise wenig Schaden macht, dafür aber einen sehr hohen „Torpor“-Wert besitzt. Das bedeutet, dass ihr das Tier nicht so stark verletzt, dafür aber eher bewusstlos macht und es dann zähmen könnt. Ab Level 20 steht euch dann auch das Engram „Tranqulizer Arrow“ offen, das in Verbindung mit einem Bogen die effektivste Möglichkeit ist, auch große Dinosaurier aus der Entfernung zu betäuben.

3) Auch Dinos brauchen Pflege. Wie der Spieler auch beziehen sie ihre Kraft aus der Nahrung und wollen regelmäßig gefüttert werden. Wenn ihr vom Server geht und vielleicht für längere Zeit nicht online kommen könnt, solltet ihr euren Dinos im Vorfeld viel Futter geben, damit sie in eurer Abwesenheit nicht verhungern – die Zeit bleibt in „Ark: Survival Evolved“ nämlich leider nicht stehen, wenn ihr off geht.

12. Das eigene Zuhause

Die eigenen vier Wände sind auch auf der Insel der Dinosaurier ein Garant für etwas Ruhe und Sicherheit. Allerdings ist das Bauen einer eigenen Behausung auch Engram- und Material-intensiv. Ich braucht insgesamt fünf Engrams (welche ihr ab Level 5 alle zusammen haben könnt) für die einfachste Hütte, komplett aus Reet. Zum Zusammenbauen braucht ihr mindestens 1 Thatch Foundaries, 1 Thatch Walls, 1 Thatch Doorway, 1 Thatch Door und 1 Thatch Roofs. Das ist die kleinstmögliche Hütte, in der ihr aber immerhin schlafen könnt. Ihr könnt aber natürlich auch eine größere Hütte bauen, müsst dann nur entsprechend viele Foundaries, Walls und Roofs bauen. So oder so werdet ihr eine Menge Thatch, Fibers und Wood benötigen, also müsst ihr zunächst fleißig die Bäume abernten. Nehmt am besten kleine Bäume und Palmen, da diese mehr Holz und Fibers geben als große Bäume.

Um euch nicht zu überladen, solltet ihr nicht versuchen, gleich alle Bauteile der Hütte auf einmal zu bauen, sondern erst mit den Foundaries anzufangen, diese dann zu positionieren, dann die Wände und so weiter. Zum Aufbau eurer Hütte empfiehlt sich ein Platz, der etwas geschützt beispielsweise zwischen Bäumen oder Palmen liegt oder zu mindestens einer Seite durch die Natur – also ein Gebirge oder einen Abhang – geschützt ist. Der Platz der Hütte sollte nah genug an wichtigen Ressourcen wie Sträuchern oder Wasser sein, aber nicht direkt in dem Jagdgründen von Dinosaurier-Gruppen sein. Habt ihr so einen Platz gefunden, könnt ihr zunächst eure Foundaries platzieren. Wählt sie einfach in eurem Inventar aus und zieht sie auf die ausgewählte Stelle. Wird die Foundary als grün angezeigt, kann sie abgelegt werden. Ist sie rot, dann könnt ihr an der Stelle nicht bauen, weil der Boden vielleicht nicht eben genug ist.

Ein guter Bauplatz

Legt die Foundaries auf dem Boden ab, baut als nächstes die Wände und stellt diese direkt an den Foundaries ab.


Wände anbauen

Dann folgt der Türrahmen und das Dach.


Fast fertig

Baut zum Schluss noch die Tür in eure Konstruktion ein, um die Hütte zu vervollständigen.

13. Eure erste eigene Hütte

Ihr könnt jetzt Dinge wie einen Schlafsack, eine Kiste für gesammelte Materialien und euer Lagerfeuer in die Hütte stellen. Zum Schluss müsst ihr die Tür noch verschließen. Dazu klickt ihr auf die Tür und haltet „E“ länger gedrückt, bis sich das Ringmenü öffnet. Wählt „Pin Code“ aus und gebt eine beliebige Pin ein. Wenn ihr das Menü anschließend erneut öffnet und eure Pin eingebt, könnt ihr die Tür verschließen. Am Anfang bringt das noch nichts, da die Thatch-Hütte kaum widerstandsfähig ist und leicht von Gegnern oder wütenden Dinos kaputt gemacht werden kann. Wenn ihr später allerdings Behausungen aus Stein oder Metall baut, ist ein Pincode an allen Außentüren eine gute Absicherung gegen ungewollte Eindringlinge.

Im späteren Verlauf eurer Überlebensmission werdet ihr dann auch die Bestandteile für Holz-, Stein- oder Metall-Häuser erforschen können. Mit diesem Wissen könnt ihr entweder komplett neue Häuser bauen oder eure bestehende Thatch-Hütte nach und nach „upgraden“. Dazu müsst ihr lediglich die einzelnen Bestandteile eurer Hütte in einem besseren Material nachbauen. Anschließend zieht ihr die Bauteile auf die bestehenden Thatch-Teile. Sie werden automatisch ausgetauscht und ihr könnt die alten Bauteile zerlegen. Haltet dazu die „E“-Taste gedrückt und wählt im Ringmenü den Punkt „Demolish“ aus. Die alten Bestandteile werden in ihre ursprünglichen Materialien aufgespalten und ihr erhaltet einen Teil davon zum Wiederverwerten zurück.

Wollt ihr eure Hütte nicht nur upgraden, sondern auch ausbauen, könnt ihr gebaute Teile auch wieder abreißen und neue Teile ranbauen. Auf diese Weise lässt sich eure Hütte ganz bequem in ein Haus oder eine richtige Festung umwandeln.

14. Restart - Ein Obelisk am Horizont

Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr in eurer jetzigen Ark nicht zufrieden seid, weil ihr beispielsweise eine schlechte Verbindung habt oder ihr von anderen Mitspielern zu häufig getötet werdet, dann könnt ihr den Server auch wechseln. Dazu müsst ihr zunächst einen Obelisken (die fliegenden, hoch gebauten) Konstrukte aufsuchen.

Die Obelisken haben immer Level-Vorgaben, also müsst ihr einen Obelisken finden, den ihr mit eurem aktuellen Level bedienen könnt. Stellt euch vor das Pult und drückt die „E“-Taste, damit sich das Menü des Obelisken öffnet. Wenn ihr auf „Transmit Ark Data“ klickt, könnt ihr jetzt eure Daten übertragen. Wählt zunächst den Punkt „Upload Creature Data“, wenn ihr eure gezähmten Dinos mitnehmen wollt. Anschließend klickt ihr auf „Upload Survivor Data“ und bestätigt die Nachfrage mit „Accept“. Euer Überlebender wird von dem Server genommen. Ihr verliert euer gesamtes Inventar, behaltet aber euer Level und eure Engrams. Wenn der Upload fertig ist, verlasst ihr automatisch den Server und findet euch in der Charakter-Erstellung wieder. Kehrt jetzt einfach zur Serverliste zurück und wählt einen anderen Server aus. Wenn ihr wieder in die Charaktererstellung kommt, könnt ihr auf den Button „Download Ark Survivor“ unten rechts klicken. Es folgt wieder das kleine Intro, bevor eure neue Runde losgehen kann. Ihr startet allerdings ohne eure Dinos, die müsst ihr erst wieder an einem passenden Obelisken abholen. Dazu öffnet ihr wieder das Menü des Obelisken und klickt auf „Download Creature Data“.

Hinweis:
Nicht auf allen Servern ist eine Übertragung der Survivor möglich. Bei den offiziellen Servern ist die Option zwar eingestellt, bei einigen inoffiziellen Servern dagegen nicht. Ob die Funktion aktiviert ist oder nicht, könnt ihr vom Server-Admin erfahren.

Guides zu ARK: Survival Evolved

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