Linux

Der Begriff Linux umschreibt Betriebssysteme, die regelmäßig frei erhältlich sind, wobei es sich um unix-ähnliche Systeme handelt. Jede Firmware basiert im Wesentlichen auf einem Linux-Kernel sowie der GNU-Software. Seit 1992 wird die Benutzeroberfläche verbreitet, wobei teilweise auch ein kommerzieller Verkauf stattfindet. Grund für die Veröffentlichung war letztendlich die Lizenzierung des Linux-Kernels.

Der Finne Linus Torvalds, der maßgeblich an der Entwicklung beteiligt gewesen ist, übt bis heute eine koordinierende Aufgabe aus. Er gilt unter anderem als Erfinder des Betriebssystems. Ansonsten wird die Firmware, die modular aufgebaut ist, von unterschiedlichen Softwareentwicklern weltweit bearbeitet. Sie arbeiten an zugeteilten Projekten mit. Um die Programmierung finanziell zu unterstützen, spenden insbesondere Unternehmen, Freiwillige sowie Non-Profit-Organisationen.

Um insbesondere Heimcomputer mit der Software bedienen zu können, werden so genannte Linux-Distributionen eingesetzt. Eine der erfolgreichsten Distributionen ist SUSE Linux Enterprise. Dabei handelt es sich zum einen um den eigentlichen Kernel und zum anderen um Software, die das System für den Laien überhaupt nutzbar machen. Versierte Nutzer passen den Kernel sowie die verschiedenen Distributoren an die persönlichen Vorstellungen an. Linux ähnelt insoweit einem Baukastenprinzip, das beliebig angepasst werden kann. Neben der Nutzung auf Rechnern kommt Linux insbesondere auch auf Server, Routern, Mobiltelefonen sowie Netbooks zum Einsatz. (Wikipedia-Artikel mit allem, was es sonst noch zu Linux zu wissen gibt)

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